Stimmdarstellung (Spektralanalyse), Oelze 2016
Vom Spielen auf dem ältesten Instrument der Welt... Wie funktioniert das Singen?
Händel galt als Kenner der menschlichen Stimme und deren Möglichkeiten. In seinen Londoner Opern waren über 80 Männerrollen für die hohe Stimmlage geschrieben, dabei genossen die Kastraten eindeutig den Vorzug – sie sangen in Alt- oder Sopranlage. Entscheidend war nicht das Geschlecht, sondern die Stimmlage — und die musste hoch sein. Ein brillanter, beinahe übernatürlicher Stimmklang verdeutlichte die exponierte Position des Helden und bescherte den Opernbesuchern nicht selten ein intensives sinnliches Erleben.
Egal, ob in der Händeloper oder unter der Dusche: Wer singt, braucht dazu auch Lunge, Atemmuskulatur, Kehlkopf, Stimmlippen und Resonanzräume. Die Sprechwissenschaftlerin Dr. Vera Oelze erörtert den Aufbau und die Funktion des menschlichen Stimmapparates und die Anforderungen und Möglichkeiten dieses besonderen Instruments – dem Instrument des Jahres 2025, dem ältesten Instrument der Welt, welches Atem in Klang verwandelt und von dem es heißt, es sei Ausdruck und Spiegelbild unserer Seele.
es spricht: Dr. Vera Oelze
Ort: Gewölbekeller
Organisation: Freundes- und Förderkreis der Stiftung Händel-Haus e. V.
Veranstalter: Stiftung Händel-Haus
Die Veranstaltung findet hybrid statt. Den Livestream finden Sie hier:
https://zoom.us/j/97115446138?pwd=pOO3KqZHdNczt7U9vMqc4hRbsaZEv9.1
Meeting-ID: 971 1544 6138
Kenncode: TAbnX9
Dank der Unterstützung des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle e. V. sind die Vorträge für die Zuhörer kostenfrei.
freier Eintritt
Plaudereien mit Künstler*innen, Musikwissenschaftler*innen und Theaterschaffenden über und um Händel
Von Januar bis Juni und September bis Dezember findet monatlich mittwochs zum früheren Abend um 17.30 Uhr das Gespräch mit den Vortragenden im Händel-Haus statt – schauen Sie vorbei oder schalten Sie sich von Ferne online dazu!