„Halle von Süden“, 1719–1722, aus dem Stammbuch von Immanuel Petrus Geier © Franckesche Stiftungen
Halle als Zentrum von Pietismus und Frühaufklärung
Als Händel 1703 nach Hamburg ging, verließ er eine Stadt, die über die junge Universität und die fast gleichzeitig gegründeten Franckeschen Stiftungen zu den innovativsten Bildungszen-tren des protestantischen Raums gehörte. Er selber war noch für zwei Semester bei Christian Thomasius, Universitätspolitiker und eklektischer Philosoph, in der Jurisprudenz eingeschrie-ben. Um das Jahr 1700 erzielte August Hermann Francke mit seiner Bildungs- und Fürsorge-initiative für Kinder aus allen Ständen die ersten Erfolge. Im Vortrag werden mit Pietismus und Frühaufklärung die beiden zentralen religiösen und gesellschaftlichen Reformbewegungen der Zeit nach ihren wichtigsten Protagonisten und Ereignissen vorgestellt.
Ort: Gewölbekeller
Organisation: Freundes- und Förderkreis der Stiftung Händel-Haus e. V.
Veranstalter: Stiftung Händel-Haus
Die Veranstaltung findet hybrid statt. Den Livestream finden Sie hier:
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Meeting-ID: 971 1544 6138
Kenncode: TAbnX9
Dank der Unterstützung des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle e. V. sind die Vorträge für die Zuhörer kostenfrei.
freier Eintritt
Plaudereien mit Künstler*innen, Musikwissenschaftler*innen und Theaterschaffenden über und um Händel
Von Januar bis Juni und September bis Dezember findet monatlich mittwochs zum früheren Abend um 17.30 Uhr das Gespräch mit den Vortragenden im Händel-Haus statt – schauen Sie vorbei oder schalten Sie sich von Ferne online dazu!