Notendruck mit japanischen Eintragungen
Die erste Aufführung des „Hallelujah Chorus“ aus Messias an der Musikakademie Tokio
Dieser Vortrag beleuchtet einen Aspekt der Händel-Rezeption im Japan zu Beginn des 20. Jahr-hunderts. Damals wurden westliche Vokalwerke in der Regel nicht mit Übersetzungen der Ori-ginaltexte, sondern mit eigens verfassten japanischen Texten aufgeführt. Gerade am „Halle-lujah Chorus“ zeigt sich eine bemerkenswerte Form des interkulturellen Dialogs: Die siegrei-che Thronbesteigung Christi wird mit dem japanischen Gründungsmythos um Kaiser Jimmu in Beziehung gesetzt.
Ort: Gewölbekeller
Organisation: Freundes- und Förderkreis der Stiftung Händel-Haus e. V.
Veranstalter: Stiftung Händel-Haus
Die Veranstaltung findet hybrid statt. Den Livestream finden Sie hier:
https://zoom.us/j/97115446138?pwd=pOO3KqZHdNczt7U9vMqc4hRbsaZEv9.1
Meeting-ID: 971 1544 6138
Kenncode: TAbnX9
Dank der Unterstützung des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle e. V. sind die Vorträge für die Zuhörer kostenfrei.
freier Eintritt
Plaudereien mit Künstler*innen, Musikwissenschaftler*innen und Theaterschaffenden über und um Händel
Von Januar bis Juni und September bis Dezember findet monatlich mittwochs zum früheren Abend um 17.30 Uhr das Gespräch mit den Vortragenden im Händel-Haus statt – schauen Sie vorbei oder schalten Sie sich von Ferne online dazu!