Händels italienische Texte und seine Textdichter
Festvortrag: 7. Juni 2025 // Konferenz mit vorangehender Verleihung des Internationalen Händel-Forschungspreises: 10. bis 12. Juni 2025
Die Händel-Festspiele in Halle an der Saale standen im Jahr 2025 unter dem Motto »Frischer Wind: Der junge Händel in Italien«. Die Internationale Wissenschaftliche Konferenz im Rahmen der Festspiele nahm dies zum Anlass, die von Händel – auch in seiner späteren Karriere – vertonten italienischen Texte und seine Kontakte mit italienischer Literatur und italienischen Textdichtern genauer in den Blick zu nehmen. Eingeladen waren Referentinnen und Referenten aus Italien, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, aus den USA und Großbritannien.
Im Rahmen eines von Reinhard Strohm (Oxford) initiierten und organisierten Round Table am Mittwoch, dem 11. Juni, wurden Fragen der kritischen Edition, Übersetzung und Digitalisierung der Texte genauer erörtert und diskutiert. Eine ideale Einführung in das Konferenzthema bot der Festvortrag von Silke Leopold, der bereits am Samstag, dem 7. Juni, stattfand. Schließlich eröffnete die Konferenz auch Forscherinnen und Forschern die Möglichkeit, in freien Beiträgen neuere und neueste Ergebnisse der Händelforschung einem wissenschaftlich interessierten Publikum vorzustellen.
Im Rahmen der Eröffnung der Konferenz wurde am 10. Juni zum siebten Mal der Internationale Händel-Forschungspreis verliehen.
Den Flyer und das Programm der diesjährigen Internationalen Wissenschaftlichen Konferenz finden Sie hier:
Flyer Internationale Wissenschaftliche Konferenz 2025
Progamm und Abstracts Wissenschaftliche Konferenz 2025
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft: www.haendel.de
Internationaler Händel-Forschungspreis
Die Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V., Internationale Vereinigung, hat am 10. Juni 2025 den 7. Internationalen Händel-Forschungspreis an den Musikwissenschaftler Dr. Joe Lockwood (Newcastle upon Tyne) in Würdigung seiner exzellenten Dissertation The Performance and Reception of Handel’s Music in Revolutionary North America verliehen. „Die Untersuchung zeigt erstmals auf, wie intensiv die Musik Georg Friedrich Händels zur Artikulation und Verstärkung politischer Positionen innerhalb der Konflikte des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges herangezogen wurde“, so Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann, Präsident der Händel-Gesellschaft und Vorsitzender der Jury, in seiner Laudatio auf den Preisträger; „zugleich dokumentiert sich hier einmal mehr die Internationalität, ja weltweite Ausstrahlung der Musik Händels“.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft.