Tagung: „Das Wunder des Hörens. Musikalisches Hören zwischen Kunstanspruch, Kreativität und Wissenschaft“
26. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie
Ausgehend vom Zitat Robert Schumanns „Die Bildung des Gehörs ist das Wichtigste“ (Musikalische Haus- und Lebensregeln, Hamb. u. Lpz. 1850) soll die Frage nach der musikalischen Wahrnehmung aus ganz verschiedenen wissenschaftlichen und künstlerischen Perspektiven thematisiert werden, deren ungebrochene Aktualität und Brisanz angesichts bislang unbefriedigender Antwortversuche heute mehr denn je deutlich wird. Ziel ist ein interdisziplinärer Kongress mit erfahrenen Künstlern, Wissenschaftlern und Pädagogen aus der Gehörbildung, Musiktheorie und Kompositionspädagogik wie auch aus den Kognitions-, Neuro- und Musikwissenschaften. Es sollen Fragen der kontextualisierten, komplexen musikalischen Wahrnehmung und damit im Zusammenhang Positionsbestimmungen des Faches Hörerziehung als Kernfach musikalischer Erziehung thematisiert sowie Aspekte der Kompositionspädagogik mit Kindern in den Blick genommen werden. Dazu möchten wir verschiedene Ansätze zur Erlangung von Hörkompetenzen problematisieren und erkunden, welche Modelle und Theorien zur musikalischen Wahrnehmung die musikpädagogische Praxis bereichern könnten.
Sektion I: Musikalische Wahrnehmung und Gestalt
Sektion II: Musikalische Wahrnehmung aus Sicht der Neuro- und Kognitionswissenschaften sowie der Psychoakustik
Sektion III: Musikpädagogische Ansätze zwischen Musiktheorie, Gehörbildung und Kunstanspruch
Sektion IV: Freie Themen und Offene Studierenden-Sektion
Veranstalter: Gesellschaft für Musiktheorie e. V.
Kontakt: gmth2026@musik.uni-halle.de
Anmeldung: Die Anmeldung zum Kongress erfolgt über die Gesellschaft für Musiktheorie (via ConfTool): https://www.conftool.com/gmth2026
weitere Informationen finden Sie auf der Website der Gesellschaft für Musiktheorie
55 Euro
ermäßigt 40 Euro (Studierende und Schüler)