| Kammermusiksaal

Händels Schätze - Musik im Dialog

A La Vida Bona – Ciaccona und La Follia


Händels Schätze - Musik im Dialog

Reich mir die Hand
Werke von Ch. W. Gluck, J. Fiala, W. A. Mozart, L. van Beethoven und J. F. Reichardt

Mitglieder des Händelfestspielorchester Halle: Thomas Ernert (Oboe), Birgit Schnurpfeil, Henriette Auracher (Violine), Oliver Tepe (Viola), Markus Händel (Violoncello)

Moderation: Karl Altenburg (Museumsmitarbeiter Stiftung Händel-Haus)

Ticket Preise:

12,00 € / ermäßigt 6,00 €


Das besondere Exponat: Pastell „Christoph Willibald Gluck“, vermutlich um 1750

Ort: Händel-Haus, Kammermusiksaal

Veranstalter: Händelfestspielorchester Halle in Kooperation mit der Stiftung Händel-Haus

Ermäßigung für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte sowie – nur an der Abendkasse – für Mitglieder des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle e. V.

Reservierte Konzertkarten müssen bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Museumskasse im Händel-Haus abgeholt werden


Händels Schätze - Musik im Dialog

Die Gesprächskonzertreihe HÄNDELS SCHÄTZE – MUSIK IM DIALOG, die bereits seit 16  Jahren erfolgreich stattfindet, ist eine gemeinsame Produktion des Händelfestspielorchesters Halle und der Stiftung Händel-Haus.
Eine spezielle Programmauswahl mit Händels Musik und mit der seiner Zeitgenossen wird umrahmt durch kurze informative Gesprächsrunden. Den Dreh- und Angelpunkt für die Dialoge zwischen Musiker*innen, Restaurator*innen und Musikwissenschaftler*innen bilden zum Programm passende Exponate aus den Sammlungen der Stiftung Händel-Haus, seien es historische Musikinstrumente oder Objekte aus der Grafik- und Bildersammlung.

Die Variationen Beethovens über Mozarts Duett „Reich mir die Hand, mein Leben“ aus „Don Giovanni“ fanden am 23. Dezember 1797 im alljährlich stattfindenden Wohltätigkeitskonzert der Wiener Tonkünstlersozietät in der Urfassung für zwei Oboen und Englischhorn ihre Uraufführung. Dem Konzertprogramm, in dem noch weitere für Kammermusik arrangierte Bühnenstücke von Gluck und Reichardt erklingen, gaben sie den Titel. Wir erleben die Variationen in einer Oboen-Streicherfassung. In den Zeiten Mozarts und Beethovens waren solche kammermusikalischen Bearbeitungen bekannter Opernarien sehr beliebt. Ein berühmtes Thema wurde hierbei nicht einfach neu arrangiert, sondern unterhaltsam in verschiedenen Variationen dargeboten – wobei bei Beethoven auch ein ernster Satz in Moll nicht fehlen darf. Das Portrait von Christoph Willibald Gluck aus dem Umkreis von Maurice Quentin de la Tour, das im Gesprächsteil gezeigt wird, ist eine meisterhafte Pastellarbeit.