| Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Alessandro Severo HWV A13

(Premiere)


Pasticcio mit Musik von G. F. Händel // Musikalische Leitung: Jana Semerádová // Inszenierung: Monika Hliněnská // Ausstattung: Linda Holubová // Licht: Jan Komarek // Solist*innen: Raffaele Pe (Alessandro), Hana Blažíková (Salustia), Sylva Čmugrová (Giulia), Michaela Šrůmová (Claudio), Tereza Zimková (Albina), Jaromír Nosek (Marziano) // Collegium Marianum // In Koproduktion mit Collegium Marianum

Mit freundlicher Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Saalesparkasse

Das Ticket berechtigt am Veranstaltungstag 2 Stunden vor Beginn der Veranstaltung zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”.

Ticket Preise:

75, 65

30 € Hörplatz

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Im Pasticcio „Alessandro Severo“ aus dem Jahr 1738 verwendet Händel Arien, die der Komponist bereits für zehn frühere Opern geschrieben hatte und denen er neue Rezitative und eine Ouvertüre hinzufügte. Dabei erweist sich Händel als Meister dieses Genres: In kürzester Zeit gelang es ihm, eine Auswahl seiner größten Erfolge quasi als Gala der „Greatest Hits“ in einer neuen Opernhandlung zusammenzustellen. Im Zentrum des Geschehens stehen Intrigen der machtbesessenen Kaiserinmutter Giulia gegen ihren Sohn und römischen Kaiser Severus Alexander und dessen Frau Salustia. Die beiden Hauptpartien sind mit Raffaele Pe und Hana Blažíková exzellent besetzt. Der italienische Starsänger setzte nicht nur einen musikalischen Höhepunkt bei den Händel-Festspielen 2019 in der Titelrolle des „Arbace“, sondern war auch der erste Countertenor, der beim Opernfestival in der Arena di Verona auftrat. Und die renommierte Sopranistin Hana Blažíková fasziniert seit Jahren das internationale Publikum mit ihren Interpretationen der Musik des Mittelalters bis zur Barockzeit. Begleitet werden sie von dem auf historischen Instrumenten spielenden Collegium Marianum unter Leitung von Jana Semerádová, das bereits mehrfach in Halle für seine energiegeladene Spielweise gefeiert wurde. Die Regie für diese besondere Händel-Rarität liegt in den Händen von Monika Hliněnská. Das wird ein Fest für Augen und Ohren.