| Kammermusiksaal

Die durstige Natur

Ein musikalisches Picknick mit Werken von G. F. Händel und G. Ph. Telemann


-Musik im Händel-Haus-

Die durstige Natur

Besetzung: Anna-Lena Elbert (Sopran), Saskia Fikentscher (Barockoboe, Blockflöten), Kristin von der Goltz (Barockcello), Flóra Fábri (Cembalo)

Ort: Händel-Haus, Kammermusiksaal

Ticket Preise:

15,00 € / ermäßigt 10,00 €


über das Programm

Das Programm widmet sich zwei Komponisten, die schon zu ihren Lebzeiten zu den ganz Großen gehörten. Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel teilten nicht nur eine langjährige Freundschaft, gemeinsame Wohnorte sowie gemeinsame Kollegen und Bekannte, sondern auch die Liebe zur Natur und ihre Blumenpracht. Das Bindeglied zwischen Musik und Natur war die Poesie. Der befreundete Dichter Barthold Heinrich Brockes (1680-1747) inspirierte mit seinem Gedichtband „Irdisches Vergnügen in Gott“ den jungen Händel zu neun Arien im italienischen Stil, die erst 1922 als Sammlung mit dem Titel „Neun deutsche Arien“ veröffentlicht und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurden. Telemanns „Singe-Spiel- und Generalbassübungen“ erschienen in Hamburg 1733 wöchentlich als einzelne Übungslieder für die Unterweisung im Basso-Continuo-Spiel. Hierfür bediente er sich verschiedener bekannter Dichtungen von ebenfalls B. H. Brockes, aber auch von J. J. D. Zimmermann und J. C. Günther. Dass Händel im Laufe seines Leben deutsche, italienische und zuletzt auch englische Texte vertont hat, zeigt das heutiges Kammermusik-Programm in poetischer Form.

Kommen Sie mit zu einem musikalischen Spaziergang, der Fantasie- und Götterwelten auf der einen Seite, sowie naturwissenschaftliche „Bilder-Sprache“ im Sinne der Aufklärung auf der anderen Seite erklingen lässt.