Ihre und unsere Mission: Händel für die Zukunft
Kleine Beiträge, große Wirkung: Mit einer Spende oder kompletten Buchpatenschaft tragen Sie dazu bei, kostbare Bestände für die Nachwelt zu erhalten.
In den Sammlungen der Stiftung Händel-Haus befinden sich zahlreiche Bücher und Akten des 17. bis 20. Jahrhunderts, die vom Papierzerfall bedroht sind, mechanische Schäden am Einband aufweisen oder von Mikroorganismen (z. B. Schimmel) befallen sind. Um diese Bestände zu erhalten und für Bibliotheksbesucher oder für Ausstellungen benutzbar zu machen, bedürfen sie der Behandlung durch spezialisierte Restauratoren.
Für die hier vorgestellten Bücher und Notendrucke möchten wir über Buchpatenschaften Spenden zur Restaurierung einwerben. In mehreren Fällen handelt es sich um Neuerwerbungen, die auf dem internationalen Antiquariatsmarkt angekauft wurden, um die Kernsammlung der historischen Händel-Notendrucke zu ergänzen. Diese Drucke sind sehr selten und konnten oft nur in einem arg beschädigten Zustand erworben werden. Mittelfristig sollen die Neuerwerbungen auch digitalisiert und im Internet der Allgemeinheit zur Benutzung bereitgestellt werden.
Durch das Engagement von Buchpaten konnte in den vergangenen Jahren bereits eine Reihe von Bänden restauriert werden.
Wenn auch Sie die Erhaltung der historischen Dokumente in der Bibliothek des Händel-Hauses unterstützen möchten, bitten wir Sie herzlich um eine Spende an die Stiftung Händel-Haus. Wenn Sie eine komplette Restaurierung übernehmen, also Pate für ein Buch sein möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Die einzelnen Restaurierungsvorschläge können Sie auf dieser Seite einsehen. Bei allen Kostenangaben handelt es sich um Bruttopreise.
Für die Übernahme einer Buchpatenschaft erhalten Sie:
- eine Patenschaftsurkunde
- eine für die Steuererklärung verwendbare Spendenquittung
- auf Wunsch eine namentliche Nennung im Exlibris des Buches als Pate, die gegebenenfalls (bei Digitalisierung des Buches) auch im Internet sichtbar sein kann
Bankverbindung
Kontoinhaber: Stiftung Händel-Haus
Konto-Nr.: 38 53 19 410
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Saalesparkasse Halle
IBAN: DE02 8005 3762 0385 3194 10
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Text: „Buchrestaurierung“ (+ Signatur des betreffenden Bandes)
Kontakt
Jens Wehmann
jens.wehmann[at]haendelhaus.de
Tel.: +49 (0) 345 / 500 90 253
(Stand: Auflage 7, Juni 2026)
Signatur: X 86 -T
Händel, Georg Friedrich: Arie dell'Opera di Rinaldo / Composta dal Signor Hendel, Maestro di Capella di Sua Altezza Elettorale d'Hannover. – London : Walsh & Hare, [ca. 1714-1716]. – [67] Seiten
Beschreibung: Händels erste Londoner Oper, Rinaldo, basiert auf dem Kreuzritterepos „Gierusalemme Liberata“ von Torquato Tasso und wurde 1711 in London uraufgeführt. Die vorliegende Druckausgabe entstand zwischen 1714 und 1716 von den Platten der Erstausgabe von 1711. Es handelt sich damit um einen der frühesten Händel-Notendrucke überhaupt.
Schäden: Der Einband fehlt. Die Fadenheftung ist beschädigt und der Buchblock ist in mehrere Teile zerfallen. Die Seiten 66/67 fehlen, die Titelseite ist stark vergilbt und weist Knicke, Risse, Flecken (die sich nur bedingt behandeln lassen) sowie an den Ecken Fehlstellen auf. Fehlstellen und Risse finden sich auch an den Ecken der folgenden Seiten sowie hinten an den letzten Blättern. Der Buchblock besteht aus Einzelblättern, die durch eine Seitstichheftung zusammengenäht sind. Lagen sind nicht vorhanden.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Heftung reparieren
-Anfertigen eines Konservierungseinbandes
-Einarbeiten von Faksimiles
Kosten: 868,70 Euro
Signatur: X 82 -T
Il Radamisto : Opera ; Rappresentata Nel Regio Teatro D'Hay Market / Composta Dal Sigre, Georgio Fredrico Handel. [Text: Nicola Francesco Haym]. – London : Author ; London : Meares ; London : Smith ; London : Cross, [1720]. – [2] Bl., 121 S.
Beschreibung: Die Oper Radamisto wurde im April 1720 im königlichen Theater am Londoner Haymarket uraufgeführt; die hier vorliegende Erstausgabe entstand bereits kurze Zeit später. Händel tritt laut Titelblatt als Selbstverleger auf („Publisht by the Author“). Es handelt sich somit um einen der frühesten Händel-Notendrucke in unserer Sammlung. Hinter der letzten Seite ist eine zeitgenössische Werbeanzeige des Musikinstrumenten- und Musikalienhändlers Richard Meares eingefügt.
Schäden: Ecken und Kanten der Deckel sind abgestoßen; die hinteren zwei Blätter (zeitgenössische Werbeanzeige, Vorsatz) sind gelöst.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierrestaurierung
-letzte Lage wieder anbringen
-Einband festigen und sichern
Kosten: 446,25 Euro
Signatur: 100493 –S
Meyer, Gottfried Martin: G. F. Händel – eine biographische Charakteristik / G. M. Meyer. – Berlin : Trautwein, 1857. – IV, 62 S.
Beschreibung: Diese kleine Broschüre enthält eine frühe biographische Skizze Händels. Sie erschien in demselben Jahr wie Victor Schoelchers bahnbrechende erste wissenschaftliche Händel-Biographie. Der Text basiert auf einem Vortrag, der im Zusammenhang mit der Werbung für die Errichtung des Händel-Denkmals in Halle gehalten wurde.
Schäden: Der Umschlag ist säurehaltig und in der Folge stark brüchig. Das Papier weist vereinzelt Risse an den Kanten auf, die Heftung ist lose.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Heftung sichern
-Umschlag abnehmen, wässrig entsäuern, restaurieren und wieder aufbringen
Kosten: 89,25 Euro
Signatur: 101033 –S
Townsend, Horatio: An account of the visit of Handel to Dublin with incidental notices of his life and character / by Horatio Townsend. – Dublin : McGlashan, 1852. – V, 132 S.
Beschreibung: Am 13 April 1742 brachte Händel sein Oratorium Messiah in der Great Music Hall, Fishamble Street in Dublin zur Uraufführung. Die Umstände dieses Aufenthalts untersuchte und beschrieb Horatio Townsend erstmals in diesem Büchlein. Der Band stammt aus dem Nachlass des bedeutenden Händel-Forschers Friedrich Chrysander (1826–1901), der an mehreren Stellen seine Anmerkungen hinterließ. Beiliegend finden sich außerdem 3 Zettel mit Notizen Chrysanders. Das Buch hat einen grünen Gewebeeinband des 19. Jahrhunderts mit floralen Ornamenten entlang der Deckelränder.
Schäden: Der Rücken des Gewebeeinbandes ist eingerissen und halb abgelöst. Ecken und Kanten etwas bestoßen. Die Beilagen weißen Risse, Knicke und Fehlstellen auf.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Einband reparieren
Kosten: 428,40 Euro
Signatur: 101379 –S (2 Vols.)
Newton, John: Messiah : fifty expository discourses, on the series of scriptural passages, which form the subject of the celebrated oratorio of Handel ; preached in the years 1784 and 1785, in the parish church of St. Mary, Woolnoth, Lombard-Street ; in two volumes / by John Newton. – Philadelphia : Woodward, 1812.
Nebentitel: Messiah : his character, advent, and humiliation
Vol. I. 1812. – [5] Bl., [V]–XV, 335 S.
Vol. II. 1812. – [11] Bl., 336 S., [19] Bl.
Beschreibung: Der englische Geistliche John Newton (1725–1807) predigte in den Jahren 1784 und 1785 mehrfach über Themen aus Händels Messiah, vielleicht im Kontext der Handel Commemorations, die ab 1784 in der Westminster Abbey stattfanden. Diese Predigten stellte er zu einem zweibändigen Werk zusammen, dessen erste Auflage 1786 in London erschien. Newton wurde auch bekannt als Gegner des Sklavenhandels und Textdichter des geistlichen Liedes “Amazing grace”.
Schäden: Die Vorsatzpapiere beider Bände sind stark sauer und brüchig.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Spiegel ablösen
-Barriereblatt einkleben gegen die säurehaltigen Ledereinschläge
-Papierrestaurierung inkl. Wässern der Vorsätze
Kosten: 220,15 Euro
Signatur: 200144 –S
Hertzberg, Gustav Friedrich: Geschichte der Stadt Halle an der Saale von den Anfängen bis zur Neuzeit / nach den Quellen dargestellt von Gustav Frd. Hertzberg. – Halle : Buchhandlung des Waisenhauses. – Bde. 1–3
2. Bd. Halle während des 16. und 17. Jahrhunderts (1513 bis 1717). – 1891. – X, 687 S. : Illustrationen
Beschreibung: Gustav Hertzberg (1826–1907) war Professor für Alte Geschichte an der Universität Halle, beschäftigte sich aber auch mit regionalhistorischen Themen. Von seiner dreibändigen Geschichte der Stadt Halle liegt hier der zweite Band vor, der auch einen kurzen Abschnitt über Georg Händel und seinen Sohn Georg Friedrich enthält. Der Band ist mit einen Halbledereinband mit Buntpapierbezug sowie einigen Lithographien (Stadt- und Gebäudeansichten) ausgestattet.
Schäden: Der Rücken des zweiten Bandes ist beschädigt: der Falz ist komplett gerissen, das obere Kapital abgelöst, aber vorhanden. Die Heftung ist etwas gelockert (nach S. VI). Das letzte Blatt (687/688) ist eingerissen. Der Buchblock ist schiefgelesen.
Maßnahmen
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Heftung reparieren
-Einband reparieren
-Falzrestaurierung
-ggf. Metallklammern entfernen
Kosten: 428,40 Euro
Signatur: 310009 –T
Lobwasser, Ambrosius: Die Psalmen Davids nach D. Ambrosii Lobwassers Uebersetzung, die hin und wider gebessert, mit Beyfügung neuer Summarien : wie auch Alte und Neue auserlesene Geistreiche Lieder, nach dem Inhalt der Materien in richtige Ordnung zusammen getragen ... nebst dem Chur-Pfältzischen Catechismo der Communion- Formul und einigen Gebetern, in diese bequeme Form gebracht und mit Registern versehen / Ambrosius Lobwasser. – Halle : Emanuel Schneider, 1745. – (14), 268, (4), 96 S. : Noten
Beschreibung: Der Königsberger Professor Ambrosius Lobwasser (1515–1585) fertigte eine Übersetzung der Psalmen Davids auf der Basis des Genfer Psalters an, die noch 200 Jahre später im reformierten Gottesdienst verwendet wurde. Die vorliegende Ausgabe aus dem 18. Jahrhundert erschien in Halle. Der Band ist in einen schönen Kalbsledereinband mit blinden Fileten eingebunden, der Goldschnitt ist mit Punzen verziert. Als Vorsatzpapiere wurden farbige Kleisterpapiere mit Blumenmotiven verwendet.
Schäden: Das Leder des Rückens ist stark abgebaut; Kopf und Schwanz fehlen. Die Kapitalbänder sind aber vorhanden. Die Ecken und Kanten der Deckel sind bestoßen und berieben.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Einband reparieren
Kosten: 345,10 Euro
Signatur: VI a 71 -T
Händel, Georg Friedrich: A hunting song : for two voices / [Georg Friedrich Händel]. – [London?], [1740 oder später]. – 1 Blatt
Beschreibung: Dieses Jagdlied (HWV 228,21) entstand um 1740. Weder der Komponist noch der Drucker ist auf dem Blatt genannt; man nimmt aber auf Grund von Parallelquellen an, dass es sich um eine Komposition Händels handelt. Der Textdichter ist unbekannt. Das Notenblatt gibt lediglich die zwei Gesangsstimmen wieder. Derartige Einblattdrucke enthielten Musik, wie sie in den Londoner Vergnügungsparks in der Mitte des 18. Jahrhunderts aufgeführt wurde, und man konnte sie zum häuslichen Nachspielen erwerben. Wegen der Tagesaktualität der Musik sind heute nur sehr wenige Exemplare von solchen Drucken erhalten.
Digitalisat: https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=67354
Schäden: Knicke, Risse und Fehlstellen
Maßnahmen:
-Papierbearbeitung
Kosten: 45,22 Euro
Signatur: VIII 80 –T
Händel, Georg Friedrich: Church Music : The music from various eminent Masters / selected and adapted for the use of choirs by Thomas Pitt (Worcester). – [Partitur] – London : Longman & Broderip, 1788–1789. – Bde. 1–2 in 1 Bd.
Beschreibung: Thomas Pitt, gegen Ende des 18. Jahrhunderts Organist an der Worcester Cathedral, arrangierte diese Sammlung von Arien aus Oratorien sowie geistlicher Musik Händels für den liturgischen Gebrauch. Die Ausgabe enthält Auszüge aus dem Dettingen Te Deum, Israel in Egypt, Jephtha, Saul, Joshua, dem Occasional Oratorio sowie viel aus Messiah. Die Ausgabe ist zweibändig; beide Bände sind hier zusammengebunden. Ein handschriftlicher Eintrag auf dem Vorsatzblatt bezeugt den Komponisiten und Verleger Vincent Novello als Vorbesitzer.
Digitalisat: https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=40785
Schäden: Halbpergamenteinband mit Buntpapierbezug, Pergament-Ecken lösen sich ab, Kopf und Fuß des Rückens beschädigt, Kanten stark bestoßen, Bezug dort nicht mehr vorhanden, Falz Vorderdeckel innen beschädigt.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Ecken unterziehen
-Falz vorn festigen
-Häubchen oben unterziehen
-Deckel festigen
Kosten: 470,05 Euro
Signatur: IX 29 –S
Händel, Georg Friedrich: Belshazzar : an oratorio, composed in the year 1744 / by George Frederic Handel. [Ed.: George Alexander Macfarren]. – London : Cramer, Beale & Co., 1847/48. – XVIII, 234 S. – (The Works of Handel ; 8/9)
Beschreibung: 1843 wurde in England die Handel Society gegründet, mit dem Ziel, eine Gesamtausgabe der Werke Händels auf der Basis der Quellen herauszugeben. Das Projekt wurde 1858 nach 16 Bänden aufgegeben. Der hier vorliegende Belshazzar erschien 1847 und 1848 als Bände 8 und 9, herausgegeben durch den Komponisten George Alexander Macfarren (1813–1887). Der Band ist in einen zeitgenössischen Halblederband eingebunden; der vordere Deckel trägt den Namen eines Vorbesitzers, Reverent R. [Robert?] Jamblin.
Schäden: Der Lederbezug des Rückens ist an verschiedenen Stellen eingerissen; das obere Ende des Rückens wurde unsachgemäß mit Klebeband repariert. Die Ecken und Deckel sind beschabt und bestoßen. Der vordere Deckel ist gelockert. Das Papier des Buchblocks ist an wenigen Stellen eingerissen und mit Klebeband repariert worden.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Einband reparieren
-Klebeband entfernen
Kosten: 523,60 Euro
Signatur: IX 141 –S
Händel, Georg Friedrich: Susanna A Sacred Oratorio. In Score : Composed in the Year, 1743 / by. G. F. Handel. [Hrsg.: Samuel Arnold]. – [Partitur]. – [London] : [Arnold], [ca. 1793]. – 205 S.
(Arnold's Edition ; 131 – 135)
Beschreibung: In den Jahren 1787–1797 veröffentlichte der Komponist Samuel Arnold eine erste Gesamtausgabe von Händels Werken. Der hier vorliegende Band aus dieser Reihe enthält das Oratorium Susanna. Er ist eingebunden in einen schönen zeitgenössischen Halbledereinband mit Buntpapierbezug auf den Deckeln, roten und schwarzen Deckel- und Rückenschildern sowie goldgeprägter Schrift.
Schäden: Der Einband weist eine unschöne Altrestaurierung auf: Die Ecken, Falze und Bünde wurden mit schwarzem Leinen repariert. Ecken und Kanten sind abgestoßen, der Rücken ist stark abgebaut, weist aber zwei Rückenschilder und eine Nummerierung auf, die nach Möglichkeit erhalten werden sollen.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Einband reparieren
-Klebeband entfernen
Kosten: 523,60 Euro
Signatur: IX 170 –S
Händel, Georg Friedrich: Händel's Oratorium Judas Maccabäus / nach Mozarts Bearbeitung im Clavier-Auszuge von Ludwig Hellwig. – [Klavierauszug]. – Hamburg : Böhme, 1820. – 63, 65, 43 S. (in 1 Bd.)
Beschreibung: Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bearbeitete Mozart im Auftrag Gottfried van Swietens mehrere Händel-Werke, um sie an die aktuellen Hörgewohnheiten und Orchesterverhältnisse anzupassen. Der Berliner Komponist Ludwig Hellwig fertigte zu Mozarts Bearbeitung des „Judas Maccabaeus“ einen Klavierauszug an, der 1820 im Druck erschien. Unser Exemplar dieses Klavierauszuges ist mit einen Halbleinen-Einband mit Buntpapierbezug der Deckel aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet.
Schäden: Der Rücken ist am oberen Ende beschädigt, das Kopfende droht verlorenzugehen. Ecken und Kanten sind bestoßen und beschädigt. Der Buchblock ist wasserrandig und weist Knicke auf. Die Vorsätze sind säurehaltig.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Einband reparieren (Vorsätze sauer)
Kosten: 487,90 Euro
Signatur: IX 204 -S
Händel, Georg Friedrich: Judas Maccabaeus : Oratorium componirt im Jahre 1746 / von G. F. Händel. Im vollständigen Klavierauszuge nach der Eschenburg'schen Uebersetzung bearb. und Ihrer Majestät der Königin Elisabeth von Preußen in tiefster Ehrfurcht gewidmet von Carl Klage. - [Klavierauszug]. – Berlin : Schlesinger, [1846]. – 137 S.
Beschreibung: Mitte des 19. Jahrhunderts erschien dieser Klavierauszug des Händel-Oratoriums Judas Maccabaeus; Herausgeber war der Berliner Komponist Carl Klage.
Schäden: Das untere Ende des Rückens fehlt. Die Ecken und Kanten sind bestoßen. Der Buchblock ist stark stockfleckig, wasserrandig und weist vermutlich Spuren von nicht aktivem Schimmel auf. Einzelne Seiten sind lose.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Ecken festigen und unterziehen
-Lederfalz unterziehen
-Papierrestaurierung
Kosten: 648,55 Euro
Signatur: AS-Händel Abs 4
Händel, Georg Friedrich [u.a.]: Solomon, Hercules, Judas Macchabeus, Canzonet, Deborah, Esther, Messiah, Dryden's Ode, Alexander's Feast. Auszüge, Abschrift. – 2. Hälfte 18. Jh. Notenhandschriften; Klavierauszüge, Abschriften
Beschreibung: Wenn keine Drucke vorlagen oder verfügbar waren, wurde Musik im 18. Jahrhundert noch häufig handschriftlich vervielfältigt. Eine solche Abschrift liegt hier vor; sie besteht aus einzelnen Nummern verschiedener Werke. Dabei handelt es sich ganz überwiegend um Kompositionen von Händel. Die Handschrift ist nur fragmentarisch überliefert, es fehlen das Titelblatt sowie mehrere Seiten (vorhandene Anzahl: 70 Bl. + hinterem Vorsatz und Deckel). Möglicherweise war die Handschrift Teil einer mindestens zweibändigen Sammlung von Arien und Duetten, denn der vorliegende Band beginnt bei Nr. 82 und endet mit Nr. 160. Es sind ferner Rückstände von 13 herausgetrennten Blättern anstelle der Nummern 108–120 vorhanden.
Schäden: Staubig, evtl. Schimmel (im Falz), Heftung fehlt weitestgehend (Buchblock besteht aus Doppelblättern und Einzelblättern), vorderer Deckel und Rücken fehlen, leichter Tintenfraß (Durchschlag des Schriftbildes auf die gegenüberliegende Seite), kleinere Risse, Fehlstellen und Knicke im Papier. Die Blätter 123/124, 125/126, 139/140, 141/142 sind stark beschädigt.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Deckel hinten wenn möglich erhalten, ansonsten Konservierungseinband (Halbleder mit Kiebitzpapier)
-vorn neuer Deckel
-4 Blatt Tintenfraßbehandlung
-Papierrestaurierung
Kosten: 1.160,25 Euro
Signatur: IX 248 -T
Händel, Georg Friedrich: The complete score of the ode for St: Cecilia's Day / the words by Mr. Dryden, set to music by Mr. Handel. – [Partitur]. – London : Randall, [1771]. – 71 Seiten : Frontispiz (Houbraken). – Bibliographischer Nachweis: Smith (1960), Nr. 3
Beschreibung: Diese Ausgabe der Ode for St Cecilia’s Day erschien 1771 in der von William Randall und Harmon Wright herausgegebenen Reihe, in der erstmals Oratorien und andere größere Werke ungekürzt wiedergegeben wurden. Der Band ist mit einem schönen und kräftigen Abdruck des Händel-Porträts von Jacobus Houbraken ausgestattet. Besonders bemerkenswert ist, dass das Exemplar nur interimsmäßig geheftet und mit einem handbeschrifteten Umschlag geheftet ist, also sich wohl noch in dem Zustand befindet, wie er von den zeitgenössischen Musikalienhändlern verkauft wurde.
Schäden: Es ist kein fester Einband vorhanden. Deckpapier und sehr simple Seitstich-Fadenheftung könnten noch vom Verleger stammen. Risse, Knicke und kleinere Fehlstellen finden sich an den Rändern, besonders bei den Deckpapieren.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierrestaurierung
-Heftung belassen
-Umschlag ergänzen
-Kanten festigen
-Wickelbox als Schutzbehältnis
Kosten: 446,25 Euro
Signatur: BS-IIe 73
London : Stadtansicht aus der "Illustrated London News" / [Holzstich von C. G. Leighton(?)] – London, 1845. – Holzstich auf Spule, H: 30 cm; B: 236 cm (Blattmaß) + eingelegtes Beiblatt
Beschreibung: Stadtansicht von London aus der "Illustrated London News". Bei diesem Objekt handelt es sich um mehrere aneinandergesetzte und auf Leinen gebrachte kolorierte Holzsstiche, die ein Panorama von London mit der viel befahrenen Themse zeigen. Die Gesamtlänge beträgt über zwei Meter. Aufgerollt ist die Grafik auf eine Holzspule. Am Ende ist sie mit einer roten Gewebelasche mit Goldprägung verstärkt; diese dient im aufgerollten Zustand als Außenhülle. Zusätzlich gibt es ein Beiblatt mit einer Legende für die wichtigsten 237 Orte.
Digitalisat: https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&suinin=87&suinsa=210&oges=87231
Schäden: Ein Großer Riss zieht sich vom äußeren Rand der Gewebelasche durch die Außenhülle. Die Ränder der Außenhülle sind eingerissen. Das Beiblatt weist zahlreiche Knicke und Risse auf.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Hülle reparieren
Kosten: 595,00 Euro
Signatur: BS-IIc 16
Vasi, Giuseppe: Raccolta delle piu belle vedute antiche, e moderne di Roma disegnate ed incise secondo lo stato presente dal Cavalier Giuseppe Vasi. Volume primo. In Roma MDCCLXXXVI. Si trova dall' Autore nel Palazzo Farnesse, al prezzo di cinque zecchini. – Rom, 1786. – 102 Blatt
Beschreibung: Der Kupferstecher Giuseppe Vasi (1710–1782) schuf diese prächtige Serie von 100 ganzseitigen Ansichten der Stadt Rom, die hier in einem Band zusammengefasst sind. Er verkaufte die Abbildungen vor allem als Erinnerungsbilder für englische Adlige auf ihrer Grand Tour. Die Serie zeigt bedeutende Bauwerke wie Kirchen, Plätze, Paläste, Brücken usw. Die vorliegende Auflage wurde posthum und durch Vasis Sohn Mariano (1744–1820) herausgegeben. Sie enthält einige Überarbeitungen und Aktualisierungen.
Digitalisat: https://st.museum-digital.de/index.php?t=serie&serges=578
Schäden: Die Grafiken sind in einen Halbledereinband mit Buntpapierbezug eingebunden. Das Leder des Rückens ist alterungsbedingt brüchig und teilweise gelöst, Kopf und Fuß des Rückens sind beschädigt, wobei die Kapitalbänder noch vorhanden sind. Die Ecken und Kanten der Deckel sind abgestoßen; durch die Pappe des vorderen Deckels zieht sich von oben nach unten ein großer Knick. Die Falze in beiden Vorsatzpapieren (Buntpapier) sind gerissen.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Einband reparieren
Kosten: 487,90 Euro
Signatur: AS-Chrysander B 10
Bacilly, Bénigne de: L’Art de bien chanter. A Paris. 1668. – [Abschrift. Übersetzung ins Deutsche]. – [Ohne Ortsangabe], 1891. – Mit handschr. Notizen Chrysanders.
Beschreibung: Diese Handschrift stammt aus dem Besitz des bedeutenden Händel-Forschers Friedrich Chrysander (1826–1901). Sie enthält eine deutsche Übersetzung von L’Art de bien chanter (Paris 1668), eine Gesangsschule aus der Feder des französischen Barockkomponisten Bénigne de Bacilly (ca. 1625–1690). Die vorliegende Abschrift stammt aus dem Jahr 1891. Chrysander ist v. a. für die Herausgabe der Händel-Gesamtausgabe bekannt, die zwischen 1859 und 1894 in 100 Bänden erschien.
Schäden: Der Bezugsstoff des Einbandes ist gelöst und weist Spuren eines Schimmelbefalls auf. Die Deckel und Vorsatzblätter sind stark zerfallen. Die Fadenheftung ist an einigen Stellen locker.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Einband anfertigen (2 Formate, gemeinsam einbinden in Ganzgewebe)
Kosten: 666,40 Euro
Signatur: VIb 030 –T
The delightfull musical companion for gentlemen and ladies, being a choice collection out of all the latest operas / composed by M:r Handel, Sig:r Bononcini, Sig:r Attilio, &c. – [London] : curiously engraven for ye publisher Peter Fraser, [1726]. – 162 Seiten
Beschreibung: In den 1720er Jahren komponierten Händel und zwei weitere Komponisten, Giovanni Bononcini und Attilio Ariosti, regelmäßig Opern für das „Royal Academy of Music“ genannte Opernunternehmen. 1726 erschien dieser kleine Notendruck im Oktavformat mit einer Auswahl der schönsten Arien der Gesellschaft, darunter Arien aus Händels Giulio Cesare in Egitto oder Tamerlando. Am Kopf der Seite wird der Titel der Oper und der Sänger der jeweiligen Arie genannt, darunter die großen Gesangsstars der Gesellschaft Senesino, Cuzzoni und Durastanti. Der Einband aus Kalbssleder weist mehrere Verzierungen auf: Die Deckel sind mit einer doppelten Filete umrandet sowie mit einer floralen Rolle entlang des Falzes versehen. Früher zeigten die sechs Felder des Rückens vergoldete Ornamente, die heute kaum noch sichtbar sind.
Schäden: Der Band ist sehr stark beschädigt: Die Heftung ist aufgelöst, wobei die Seiten aus Einzelblättern, nicht aus Lagen bestehen. Die ersten fünf Blätter sind an den Rändern stark verbräunt und brüchig, dort sind auch teilweise Fehlstellen entstanden. Die Deckel sind stark abgegriffen, die Ecken fehlen und an den Kanten scheint die Pappe durch. Der Rücken ist mehrfach gebrochen und praktisch nur noch fragmentarisch vorhanden.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Heftung reparieren
-Einband reparieren
-fotografische Dokumentation der Rückenornamente
Kosten: 737,80 Euro
Signatur: VIb 31 –T
Apollo's Feast or The Harmony of the Opera Stage : Being a well-chosen Collection of the Favourite and most Celebrated Songs out of the latest Operas / Compos'd by Mr: Handel. done in a plain and Intelligible Character with their Symphonys for Voices and Instruments. The whole fairly Engraven and carefully corrected. Vol. IV. – London : Walsh, [1734]. – 271 S. : Frontispiz (H. Hulsbergh Sculpsit)
Beschreibung: Die Sammlung „Apollo’s feast“ wurde in den Jahren 1726ff. von John Walsh in vier Bänden herausgegeben. Sie enthält eine Zusammenstellung der beliebtesten Arien aus Händels Opern. Der hier vorliegende vierte Band ist der einzige, der bisher in der Sammlung der Stiftung Händel-Haus vorhanden ist.
Schäden: Die Deckel des Halbledereinbandes sind stark abgegriffen, die Ecken fehlen und an den Kanten scheint die Pappe durch. Der Rücken ist mehrfach gebrochen und praktisch nur noch fragmentarisch vorhanden. Die Fadenheftung ist stark beschädigt, die einzelnen Blätter (keine Lagen) hängen nur noch teilweise zusammen.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Rücken sichern, wenn möglich
-Papierrestaurierung
-Neuheftung
-Deckel festigen und ergänzen sowie unterziehen
Kosten: 731,85 Euro
Signatur: IX 250 -T
Händel, Georg Friedrich: The Occasional Oratorio in Score / composed by Mr. Handel. – London : printed for Wright & Co (Successors to Mr. Walsh), [1784]. – 176 Seiten : Frontispiz (J. Houbraken sculps. Amst.)
Beschreibung: Das Occasional Oratorio (Gelegenheitsoratorium) komponierte Händel während des Jakobiten-Aufstandes von 1745/46, auch zu Propagandazwecken. Es hat eine deutliche patriotische und pro-hannoversche Stoßrichtung. Vollständig im Druck erschien das Oratorium allerdings erstmals 1784; ein Exemplar dieser Erstausgabe liegt hier vor. Der Band ist mit dem Händel-Porträt von Jacobus Houbraken ausgestattet. Ferner enthält er eine Subskribentenliste, auf der sich neben dem König und der Königin auch die Musiker Samuel Arnold, Joah Bates und Thomas Greatorex finden, die alle eine Rolle bei der großen Handel-Commemoration desselben Jahres (1784) in der Westmister Abbey spielten. Vermutlich handelt es sich um das einzige Exemplar in Deutschland im öffentlichen Besitz.
Schäden: Der Rücken ist stark abgebaut, die Heftung löst sich auf. Die Deckel sind lose und beschädigt, die Kanten sind abgestoßen, die Ecken fehlen weitgehend. Der Buchblock ist sehr staubig, aber vollständig und recht gut erhalten, abgesehen von kleineren Fehlstellen und Knicken. Die Fadenheftung ist gelockert, die Vorsätze und ersten Seiten sind lose.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Altreparatur ablösen, wenn möglich
-Ecke ansetzen
-Lagen nachheften
-Lederbezug unterziehen (evtl. Joint-Tacketing-Befestigung, wenn Lederbezug nicht lösbar ist)
-Papierrestaurierung
Kosten: 1.136,45 Euro
Signatur: AS-Händel Abs 14
Händel, Georg Friedrich: Tho;s Bell. August 10: 1781. [Händel: Werke]. – Notenhandschrift Abschrift. – England, 1781 (?). – 96 Seiten (Tinte auf Papier)
Beschreibung: Diese Notenhandschrift ist wohl 1781 für einen Thomas Bell entstanden, vermutlich im Zusammenhang mit Kirchenmusik in der englischen Provinz. Sie enthält vier Werke von Händel sowie zwei Kompositionen von Joseph Key of Nuneaton (1735–1784). Dieser war als Komponist volksliedhafter Kirchenmusik, sogenannter „Gallery Music“ bekannt. Der Schreiber der Handschrift ist unbekannt (evtl. Thomas Bell selber). Auf S. [80] unten findet sich eine später eingefügte Ergänzungsstimme für Saxophon. Die Innenseiten der Deckel bestehen aus Makulatur aus Zeitungen des Jahres 1781. Die folgenden Werke sind enthalten:
-The Dettingen or Grand Te Deum (We Praise yee O God) / Fred;k Hand[el]
-The Chorus to ye 2.d part of the Messiah (Lift up your Heads O ye Gates) / Fred;k Handel Esq.
-The Coronation Anhem (Zadock the Priest) / Fred;k Handel Esq.
-A Chorus (Hallelujah) / Fred:k Handel, Esq;r
-An Anthem for Christmas Day. Taken from S:t Luke Chap:tr 2:d Verse ye 8:th (There were shepherds abiding in the Field) [von Joseph Key]
-An Anthem for Easter Day Taken from the 1:st of Corinthians 15 Chapt;r 20:th Verse (Now is Christ Risen) [von Joseph Key]
Schäden: Der Umschlag ist brüchig, mit Fehlstellen und Loch im hinteren Deckel. Das Papier ist fleckig und weist Risse und Knicke an den Rändern der Blätter auf. An verschiedenen Stellen schlägt die Schrift von der Rückseite durch (möglicherweise Tintenfraß). Gelegentlich liegen gepresste Baumblätter zwischen den Seiten.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Papierbearbeitung
-Einband reparieren
-gepresste Pflanzenblätter in Umschlag erhalten
Kosten: 1.094,80 Euro
Signatur: IX 253 -T
Händel, Georg Friedrich: Samson : an oratorio / the words taken from Milton, set to Musick by Mr. Handel. – [Partitur]. – London : Walsh, [ca. 1743]. – 91 Seiten : mit Druckprivileg von 1739
Angebunden:
Händel, Georg Friedrich: Belshazzar : An Oratorio / Set to Musick by Mr. Handel. [Text: Charles Jennens]. – [Partitur]. – London : Walsh, [1745]. – [2] Bl., 86 S.
Beschreibung: In diesem Band sind zwei Varianten der Erstausgaben der Oratorien Samson und Belshazzar zusammengebunden. Beide sind bereits kurz nach der Uraufführung gedruckt worden. Am Ende finden sich ferner Fragmente von zwei verschiedenen Ausgaben von Händels Oratorium Saul. Druckprivileg von 1739, mit dem Händels Musikdrucke vor Raubkopien geschützt werden sollte. Verschiedene zeitgenössische handschriftliche Einträge in schwarzer Tinte geben Einblicke in die zeitgenössische Aufführungspraxis und machen den Band besonders und individuell.
Schäden: Die Deckel sind gelöst, Ecken und Kanten sind komplett abgestoßen. Das Leder der Kalbsleder-Decke ist durchgehend fleckig beschädigt (wohl durch Sprenkelung), eine doppelte goldene Filete auf beiden Deckeln entlang der Ränder ist nur noch teilweise vorhanden. Das Leder am Rücken ebenso stark abgebaut, Reste eines Rückenschildes sind vorhanden, Kopf- und Fußende fehlen (einschließlich Kapital). Die Vorsätze sind gelöst, der Buchblock ist jedoch recht gut erhalten.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Lederbezug unterziehen
-Deckel vorn wieder anbringen
-Falz vorn unterziehen
-Goldprägung erhalten
Kosten: 612,85 Euro
Signatur: VIII 98 -T
Händel, Georg Friedrich: The complete score of the ten anthems composed for the chapel of his Grace the late James Duke of Chandos / by G. F. Handel. In tree vols. – London : Wright & Wilkinson
Vol. 1: [1784]. – 153 Seiten
Beschreibung: Kurz vor Redaktionsschluss kommt dieser stark abgenutzte Neuling in unsere Sammlung: der erste Band der Chandos Anthems aus der Ausgabe von William Randall und Harmon Wright, in der Händels größere Vokalwerke zum ersten Mal vollständig wiedergegeben wurden. Das Händel-Porträt von Houbraken, dass wohl nur den Subskriptionsexemplaren beigegeben wurde, fehlt hier. Händel komponierte die Chandos Anthems 1717/18 für den Earl of Carnarvon, den späteren Herzog von Chandos, während seines Aufenthaltes in Cannons. Der vorliegende Band enthält die Anthems O come let us sing unto the Lord (HWV 253), The Lord is my light (HWV 255) und O sing unto the Lord a new song (HWV 249b).
Schäden: Rücken und Deckel sind stark abgenutzt, die Ecken und Kanten sind vollständig abgestoßen. Der Buntpapierbezug der Deckel ist kaum noch zu erkennen. Die Heftung ist beschädigt, die Titelseite lose.
Maßnahmen:
-Trockenreinigung
-Bezugspapier hinten erhalten
-Geweberücken unterziehen
-Altreparatur prüfen und gegebenenfalls ablösen, erhalten
-Deckel ansetzen und festigen
-Titelblatt befestigen
-Papierrestaurierung
Kosten: 803,25 Euro