„Meine Seele hört im Sehen“, so heißt es in Händels „Neun deutschen Arien“. Diese etwas paradoxe Formulierung ist der Ausgangspunkt für einen ungewöhnlichen Filmabend. Zwar stehen Film und Musik schon immer in einem engen Verhältnis, üblicherweise ist aber das Bild die primäre Ebene, zu der die Musik hinzukommt. Schon kurz nach der Erfindung des Tonfilms entstanden jedoch erste Werke, die den umgekehrten Weg gehen und existierende Musik visualisieren. Wie unterschiedlich, wie verblüffend die Ergebnisse sein können, soll durch Filme aus hundert Jahren erlebbar werden.
Moderation: Jens Marggraf
In Kooperation mit dem Format Filmkunst e. V.
Ticket Preise:
freier Eintritt