Sonntag, 29. November 2020 15:00 Oper Halle

Teseo - abgesagt

Oper von G. F. Händel

Teseo HWV 9

Drama tragico in fünf Akten nach einer Tragédie lyrique von Philippe Quinault
Libretto: Nicola Francesco Haym
Musik von G. F. Händel

In einer Spielfassung von Martin G. Berger

Veranstaltung im Rahmen von „Händel im Herbst“

Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi

Regie: Martin G. Berger

Bühne: Sarah Katharina Karl

Kostüme: Esther Bialas

Video: Daniel M. G. Weiss

Dramaturgie: Philipp Amelungsen

Solisten: Samuel Mariño (Jason/Teseo), KS Romelia Lichtenstein (Medea 2020/Medea), Vanessa Waldhart (Medea 1958/Agilea), Yulia Sokolik (Medea 1880/Clizia), Paula Schuster (Medea 1619), Ki-Hyun Park (Medeas Vater/Egeo), Ella und Arthur Burse (Medeas Kinder), Linda Rabisch (Jasons Affäre), Henry Valletin (Medeas Bruder)

Händelfestspielorchester Halle
Statisterie der Oper Halle

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Veranstaltungsort: Oper Halle

Veranstalter: Theater, Oper und Orchester GmbH

Tickets erhältlich an der Theater- und Konzertkasse, Große Ulrichstraße

Tickets:
43,00 € / 39,00 € / 35,00 € / 25 € / 21 €  

Händel war 1713 gerade drei Jahre in London und wollte mit seiner neuen Oper „Teseo“ an den phänomenalen Erfolg seines „Rinaldo“ anknüpfen. Deshalb griff er zusammen mit seinem Librettisten Nicola Francesco Haym erneut auf das Sujet der Zauberoper zurück, in der sich der junge Held Teseo mit der sagenumwobenen Zauberin Medea anlegt. Zur Verfolgung ihrer Ziele wird sie dabei immer radikaler und scheut nicht davor zurück, die Welt sogar in eine karge Höllenlandschaft voll Ungeheuer und Dämonen zu verwandeln. Charles Burney, der bekannteste Musikhistoriker aus Händels Zeit, hielt „Teseo“ in Anbetracht der hier gezeigten musikalischen „Geniestreiche“ für ein herausragendes Händelwerk. Die Accompagnati-Rezitative findet er besonders bemerkenswert, in denen die wilde, ungebändigte Wut der rasenden Zauberin und ihre Beschwörungen durch die Instrumente „wunderbar gemalt“ werden, wie er schreibt.

Der weltweit gefragte Dirigent der historisch informierten Aufführungspraxis, Attilio Cremonesi, das ausgewählte Solistenensemble um die Händel-Preisträgerin Romelia Lichtenstein und das Händelfestspielorchester sind Garanten dafür, dass das Publikum mit der magischen Kraft der Händel’schen Musik verzaubert wird. Die Inszenierung liegt in den Händen von Martin G. Berger, der seit Anfang der 2010er Jahre eine vielbeachtete Karriere als Opernregisseur macht. Nach etlichen Preisen und einer Nominierung für den deutschen Theaterpreis „Der Faust” arbeitet er erstmals an der Oper Halle.

Weitere Termine

Do
26.11.
19:30
Händel-Festspiele Franckesche Stiftungen

Endless Pleasure - abgesagt

Händelfestspielorchester mit Werken von G. F. Händel und W. A. Mozart

Sa
28.11.
15:30
Händel-Festspiele

Orgelkonzert: Händel in Bearbeitung - abgesagt

Bearbeitungen von Werken G. F. Händels für Orgel

Sa
28.11.
15:30
Händel-Festspiele Händel-Haus

Klangbilder – Bilderklänge - abgesagt

Führung durch die Jahresausstellung

Sa
28.11.
17:00
Händel-Festspiele Kammermusiksaal

HÄNDEL ESPRESSO - abgesagt

Ensemble "Paper Kite" mit Werken von L. Leo, F. Mancini, N. Fiorenza, A. Scarlatti und G. F. Händel

Sa
28.11.
19:30
Händel-Festspiele Kammermusiksaal

HÄNDEL ESPRESSO - abgesagt

Ensemble "Paper Kite" mit Werken von L. Leo, F. Mancini, N. Fiorenza, A. Scarlatti und G. F. Händel

So
29.11.
11:00
Händel-Festspiele Franckesche Stiftungen

"Wie schön leuchtet der Morgenstern" - verschoben auf 20.12.2020 // 11 & 15 Uhr

Deutsche Weihnachtsmusik des 17. Jahrhunderts mit der Lautten Compagney Berlin

So
29.11.
15:00
Händel-Festspiele Franckesche Stiftungen

"Wie schön leuchtet der Morgenstern" - verschoben auf 20.12.2020 // 11 & 15 Uhr

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