Mittwoch, 17. Februar 2021 19:30 Kammermusiksaal

Terpsichore – Muse des Tanzes

Gesprächskonzert mit Ballettmusik aus Händels Opern

Marie Sallé

Händels Schätze - Musik im Dialog

Terpsichore – Muse des Tanzes – Ein Programm rund um die Tänzerin Marie Sallé
mit Ballettmusiken u. a. aus G. F. Händels Opern „Alcina“, „Ariodante“ und „Floridante“

Mitwirkende: Laura Busquets Garro (Tanz), Thomas Ernert (Oboe), Birgit Schnurpfeil, Henriette Auracher (Violinen), Johannes Hartmann (Violoncello), Bernhard Prokein (Viola und Cembalo), Ivo Nitschke (Schlagzeug)

Gesprächspartnerin: Dr. Konstanze Musketa (Stiftung Händel-Haus)

Das besondere Exponat: „Die Tänzerin und Choreografin Marie Sallé“ (um 1707–1756), kolorierte Lithografie von Hippolyte Pauquet, 1862, nach Nicolas Lancret, 1730 – Stiftung Händel-Haus BS-III 822

Tickets:
12,00 € / ermäßigt 6,00 € 

Das Programm dreht sich rund um die Tänzerin Marie Sallé. Die Tänzerin und Choreografin Marie Sallé revolutionierte in der Zeit des Barocks das französische Ballett, indem sie die formstrengen Figuren aufbrach und mit der Lebendigkeit der Pantomime versah. Ihre Stärke war der emotio- nale Ausdruck, der das Pariser und Londoner Publikum verführte und zu- gleich Gegenstand heftiger Diskussionen und Anfeindungen wurde. Ihre Zusammenarbeit mit G. F. Händel begann im Alter von zehn Jahren in der Oper „Rinaldo“ und kam zur Fortführung in der Oper „Alcina“, in der sie die Rolle des Cupido tanzte. Trotz oder gerade wegen ihrer umstrittenen Person ging Marie Sallé als Grande Dame des französischen Balletts in die Geschichte ein.