Montag, 06. Juni 2022 15:00 Theater Bernburg

Siroe, Re di Persia

HWV 24

Matthias Helm (Cosroe), Philipp Kranjc (Arasse) und Amelie Müller (Laodice)

Matthias Helm (Cosroe), Philipp Kranjc (Arasse) und Amelie Müller (Laodice)

Oper von G. F. Händel in einer multimedialen Inszenierung

Musikalische Leitung: Erich Traxler
Inszenierung, Bühne und Video: Kobie van Rensburg
Solist*innen: Matthias Helm (Cosroe), Clint van der Linde (Siroe), Nicholas Hariades (Medarse), Annastina Malm (Emira), Amelie Müller (Laodice), Philipp Kranjc (Arasse)
L’Orfeo Barockorchester

nach der Hallischen Händel-Ausgabe in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln
Koproduktion mit den Donaufestwochen im Strudengau 2021

Bitte beachten Sie gegebenenfalls die jeweils aktuellen pandemiebedingten Zugangsbeschränkungen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen.

Tickets:
60, 50 
30 € 
Hörplatz

Nach der Erfolgs-Koproduktion von Händels „Atalanta“ 2019 mit den Donaufestwochen im Strudengau wurde die Zusammenarbeit mit Händels „Siroe, Re di Persia“ 2021/22 fortgeführt. Mit dabei sind wieder der Regisseur Kobie van Rensburg, der mit der Bluebox einen ganz eigenständigen, innovativen und multimedialen Inszenierungsstil entwickelt hat, und das renommierte L’Orfeo Barockorchester. Verrat, Rache, Erbstreitigkeiten und verbotene Liebe am persischen Hof – diese explosive Mischung ist Thema des Librettos von Pietro Metastasio, das G. F. Händel 1728 für die neunte Spielzeit der Royal Academy of Music farbenreich vertonte. Der Kern jeder theatralischen Aufführung ist für Kobie van Rensburg die Schnittstelle zwischen Sein und Schein. G. F. Händel wollte „kein realistisches Bild von Persien zeigen, sondern eine Welt der Fantasie, eine Welt, in der wir uns verlieren können“, ist der Regisseur überzeugt, „und die Möglichkeiten multimedialer Techniken erlauben dem Publikum, ‚barocken Bühnenzauber‘ in heutiger Form zu erleben.“

Cembalist Erich Traxler leitet das L’Orfeo Barockorchester und das international besetzte Sängerensemble mit den beiden Countertenören Clint van der Linde und Nicholas Hariades sowie Matthias Helm (Bariton), Amelie Müller (Sopran) und Annastina Malm (Mezzosopran). Die Aufführung bei den Donaufestwochen wurde von Publikum und Presse bejubelt.