Sonntag, 05. Juni 2022 11:00 Georg-Friedrich-Händel HALLE

Semele HWV 58

Oratorium von G. F. Händel in der deutschsprachigen Fassung von Alfred Rahlwes

Howard Arman (Händel-Preisträger 1996)

Howard Arman (Händel-Preisträger 1996)

Musikalische Leitung: Howard Arman (Händel-Preisträger)

Solisten: Yeree Suh (Semele, Sopran), Johanna Winkel (Iris, Sopran), Freya Apffelstaedt (Hera, Alt), Henriette Gödde (Ino, Alt), Martin Mitterrutzner (Zeus/ Apollo, Tenor), Martin Mitterrutzner (Apollo, Tenor), Ludwig Mittelhammer (Morpheus, Kadmos, Bass)

Konzertchor Leipzig, Robert-Franz-Singakademie (Händel-Preisträger)
Staatskapelle Halle (Händel-Preisträger als Rechtsnachfolger hallescher Orchester)

In Kooperation mit den Bühnen Halle

Bitte beachten Sie gegebenenfalls die jeweils aktuellen pandemiebedingten Zugangsbeschränkungen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen.

Tickets:
55, 45, 30 

Händel, der „Semele“ 1744 als „after themannerof an Oratorio“ ankündigte, stellt die mythologische Geschichte der Semele, die von Jupiter begehrt wird und an dessen Göttlichkeit letztlich verbrennt, bühnenwirksam in den Mittelpunkt des Geschehens. So schrieb Mrs. Delany 1744 begeistert: „Gestern morgen war ich bei Händel und hörte mir die Probe von Semele an. Das Stück ist bezaubernd, ganz neuartig und anders als alles, was er bisher geschrieben hat …“ Auch zum ersten Hallischen Händelfest befand man, dass dieses Werk in der Neugestaltung von Alfred Rahlwes als Eröffnungskonzert aufgeführt werden sollte.

Die Staatskapelle Halle (Rechtsnachfolger der mit dem Händel-Preis ausgezeichneten Klangkörper Orchester des Halleschen Theaters des Friedens 1959, Staatliches Sinfonierorchester Halle 1960 und Hallesche Philharmonie 1976) ist seit Jahrzehnten fester Partner der Händel-Festspiele. Mit einem ausgewählten Solist*innenteam, dem Konzertchor Leipzig und der Robert-Franz-Singakademie (Händel-Preisträger 1976) verspricht die Aufführung höchsten Kunstgenuss. Darüber hinaus werden die Besucher*innen in eine uns verloren gegangene Klangwelt von Aufführungen barocker Musik der 1920er Jahre zurückversetzt. Die großen Besetzungen von Chor und Orchester, das zudem auf modernen Instrumenten spielt, und die eigens für diese Aufführung durchgeführte Rekonstruktion der stark gekürzten und bearbeiteten Neugestaltung von „Semele“ durch Alfred Rahlwes in deutscher Sprache rufen das Eröffnungskonzert des Hallischen Händelfestes vom 25. Mai 1922 in Erinnerung. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Howard Arman (Händel-Preisträger 1996), der nicht nur zu den Dirigenten der internationalen Spitzenklasse zählt, sondern über große Erfahrungen mit derartigen klanglichen „Wiederbelebungen“ verfügt.