Donnerstag, 09. Juni 2022 19:30 Konzerthalle Ulrichskirche

Händels Welt – „Sinfoniekonzert 26. Mai 1922“

Konzert im Rahmen der Reihe „Händels Welt“

Werke von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi
Solisten: Anna Bonitatibus (Mezzosopran); Renato Dolcini (Bariton)
Veranstalter: Händelfestspielorchester Halle der Bühnen Halle in Kooperation mit den Händel-Festspielen

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Tickets:
27 
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Das Händelfestspielorchester widmet sich in seiner Konzertreihe „Händels Welt“ bedeutenden Werken des Barock verschiedener Komponisten. Attilio Cremonesi, mit Beginn der Spielzeit 2021/22 Künstlerischer Leiter des Händelfestspielorchesters Halle, zählt zu den anerkanntesten Spezialisten der historischen Aufführungspraxis. Als weltweit gefragter Interpret der Werke von Mozart, Händel, Monteverdi, Rameau, Vivaldi, Purcell etc. gastierte er u.a. bei den Innsbrucker Festwochen, den Wiener Festwochen, den Dresdner Musikfestspielen, in Schwetzingen, beim Lucerne Festival, beim Festival Radio France Montpellier, beim Pergolesi Festival Jesi und dem Prager Frühling. Für sein erstes Konzert in Halle mit „seinem“ Händelfestspielorchester greift er auf ein Programm zurück, das beim Hallischen Händelfest am 26. Mai 1922 im Thaliasaal aufgeführt wurde: Heute wie damals erklingen Werke von Georg Friedrich Händel mit Auszügen aus „Alcina“, „Tamerlano“, „Partenope“ und dem zweiten Teil der „Water Music“. Über die Aufführung 1922 zeigte sich der renommierte Kritiker der Zeitschrift für Musik, Alfred Heuß, begeistert: „Sehr viel wird gewonnen, arbeitet man mit Akzenten, was natürlich auch für das Orchester zutrifft. Auf diesem Gebiet gab’s nun wirklich eine Musteraufführung, das von Dr. Göhler geleitete Sinfoniekonzert, in dem man Händels in einer derart ungetrübten Art und Weise froh wurde, daß dieses Konzert denn auch wie ein Händelsches Donnerwetter einschlug und eine Begeisterung erweckte, die dieses Konzert zum Höhepunkt des ganzen Festes stempelte.“ (Zeitschrift für Musik, 89. Jahrgang, 2. Juniheft 1922, Seite 269). Wir dürfen gespannt sein, ob die Wiederholung dieses Konzertes nach 100 Jahren wieder eine derartige Begeisterung entfachen wird.