Sonntag, 31. Mai 2020 14:30 Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Alessandro Severo

HWV A

Jana Semerádová, Foto: Petra Hajská

Jana Semerádová

Pasticcio mit Musik von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Jana Semerádová
Licht: Jan Komarek
Inszenierung: Deda Cristina Colonna
Ausstattung: Domenico Franchi
Solisten: Raffaele Pé (Alessandro), Hana Blažíková (Salustia), Sylva Čmugrová (Giulia), Michaela Šrůmová (Claudio), Dora Rubart Pavlíková (Albina), Jaromír Nosek (Marziano)
Collegium Marianum

In italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln

In Koproduktion mit Collegium Marianum

Das Ticket berechtigt am Konzerttag von 10.00 bis 18.00 Uhr zum freien Eintritt in die Dauerausstellungen „Neues Schillerhaus” und „Badegeschichte im Douche-Pavillon”
Busticket pro Fahrt 8 €, begrenzte Platzkapazität, nur im Vorverkauf in Verbindung mit der Eintrittskarte erhältlich

Tickets:
80, 65, Hörplatz 30 

Das Pasticcio „Alessandro Severo“ aus dem Jahr 1738 basiert auf zehn früheren Opern, denen G. F. Händel neue Rezitative und eine Ouvertüre hinzufügte. Dabei erweist sich der Komponist als Meister dieses Genres: In kürzester Zeit gelang es ihm, eine Auswahl seiner größten Erfolge quasi als Gala der „Greatest Hits“ in einer neuen Opernhandlung zusammenzustellen. Im Zentrum des Geschehens stehen Intrigen der machtbesessenen Kaiserinmutter Giulia gegen ihren Sohn und römischen Kaiser Severus Alexander und dessen Frau Salustia.

Die beiden Hauptpartien sind mit Raffaele Pé und Hana Blažíková exzellent besetzt. Der italienische Starsänger setzte nicht nur einen musikalischen Höhepunkt bei den Händel-Festspielen 2019 in der Titelrolle des „Arbace“, sondern war auch der erste Countertenor, der beim Opernfestival in der Arena di Verona auftrat. Und die renommierte Sopranistin Hana Blažíková fasziniert seit Jahren das internationale Publikum mit ihren Interpretationen der Musik des Mittelalters bis zur Barockzeit. Begleitet werden sie von dem auf historischen Instrumenten spielenden Collegium Marianum unter Leitung von Jana Semerádová, das bereits mehrfach in Halle für seine energiegeladene Spielweise gefeiert wurde. Die Regie für diese besondere Händel-Rarität liegt in den Händen von Deda Cristina Colonna, die sich mit historischer Gestik auseinandergesetzt hat und stilsicher bereits diverse Barockopern, z.B. bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik, inszenierte. Das wird ein Fest für Augen und Ohren. 

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