Internationale Wissenschaftliche Konferenz - Weltweite Bühne für die Bildung.

Suchen Sie den Kontakt zu internationalen Händel-Spezialisten? Die Internationale Wissenschaftliche Konferenz ist Anziehungspunkt für Wissenschaftler und Referenten aus aller Welt. Angelehnt an die jährlichen Händel-Festspiele steht ein musikwissenschaftlicher Aspekt im Mittelpunkt der Referate, Diskussionen und Round Tables.

Händels Bilder – Ikonographie, Ästhetik, kompositorische Praxis

Internationale Wissenschaftliche Konferenz 2020

30. November und 1. Dezember 2020, Händel-Haus

Die Internationale Wissenschaftliche Konferenz wird sich im Anschluss an das Festspiel-Motto „Musikalische Malereien“ mit „Händels Bildern“ auseinandersetzen. Die Genitivbildung ist dabei mehrdeutig: Es soll einerseits um die von Händel besessenen Bilder seiner Gemäldesammlung und die Bildwelten gehen, die ihn an seinen verschiedenen Wirkungsorten umgaben; es soll aber zum anderen auch um jene visuellen Vorstellungswelten gehen, die er in seinem künstlerischen Wirken aktivierte; und es soll darüber hinaus unter einem rezeptions- und wirkungsgeschichtlichen Aspekt auch die Frage behandelt werden, welche Händel-Bilder gezeichnet wurden, um die Figur und die Werke des Komponisten in verschiedene kulturelle, ästhetische oder politische Wertesysteme einzuordnen und mit ihnen zu versöhnen.

Renommierte Forscherinnen und Forscher aus mehreren Ländern Europas und Übersee haben bereits ihre Teilnahme zugesagt.

 

Programm

Montag, 30. November 2020

Händel-Haus, Kammermusiksaal

Eröffnung der Konferenz

9.00–9.30 Uhr

Musikalische Gestaltung: Studierende des Instituts für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 

Sektion I

9.30–11.10 Uhr

Bernhard Jahn (Hamburg)

Händel und der Wettstreit der Künste im 18. Jahrhundert

 

Daniel Ender (Wien)

Das Bild des Genies.

Ikonographische Ideen und bildliche Metaphern als Überhöhungsmechanismus bei Georg Friedrich Händel und Ludwig van Beethoven

 

Sektion II

11.30–13.30 Uhr

Juliane Riepe (Halle)

“He had acquired a taste for painting, which he improved during his residence in Italy, and felt great pleasure contemplating the works of art”.

Mutmaßungen über Händels Bild-Erfahrungen in Italien

 

Ute Engel (Halle)

Händels Grabbild in Westminster Abbey. Kommemoration und Konkurrenz in Poets’ Corner

 

Colin Timms (Birmingham)

Lord Gainsborough buys a bust of Handel from Roubiliac

 

Sektion III

15.00–17.00 Uhr

Matthew Gardner (Tübingen)

Handel’s Public Image in the 1750s and 60s

 

Donald Burrows (Milton Keynes)

“Tun’d by thy Art, my artless Muse may live, And from thy pleasing Strains may Pleasure give.”

Contemporary references to, and commemorations of, Handel in English verse

 

Graydon Beeks (Claremont)

Musical Pictorialism in Handel’s L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato

 

Dienstag, 1. Dezember 2020

Händel-Haus, Kammermusiksaal

 

Sektion IV

9.00–10.20 Uhr

David Vickers (Huddersfield)

“Handel making a scene”

 

Corinna Kirschstein (Wien)

No Scenery, Dress or Action.

Bemerkungen zur szenischen Attraktivität von Händels Oratorien

 

Sektion V

10.40–12.40 Uhr

Vassilis Vavoulis (Athen)

A different touch: Over-legato and hand-pedaling in Handel’s harpsichord works

 

Ivan Ćurković (Zagreb)

The visual imagination in Il trionfo del Tempo e del Disinganno and its later reworkings

 

Hans Dieter Clausen (Hamburg)

Solomon – ein Oratorium in Bildern

 

Schlusswort

Kontakt:
Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wolfgang.hirschmann@musikwiss.uni-halle.de
Dr. Annette Landgraf, Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e.V.,
landgraf@musik.uni-halle.de
Dr. Konstanze Musketa, Stifung Händel-Haus Halle,
konstanze.musketa@haendelhaus.de

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstalter sind das Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Abteilung Musikwissenschaft, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Stiftung Händel-Haus Halle, sowie die Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V., Internationale Vereinigung.

Die Konferenz wird gefördert von:
Deutsche Forschungsgemeinschaft  (DFG), International Office der Martin-Luther- Univer sität Halle-Wittenberg