Internationale Wissenschaftliche Konferenz

Weltweite Bühne für die Bildung. Suchen Sie den Kontakt zu internationalen Händel-Spezialisten? Die Internationale Wissenschaftliche Konferenz ist Anziehungspunkt für Wissenschaftler und Referenten aus aller Welt. Angelehnt an die jährlichen Händel-Festspiele steht ein musikwissenschaftlicher Aspekt im Mittelpunkt der Referate, Diskussionen und Round Tables.

Orlando und die Geschichte der Opern Händels im 20. und 21. Jahrhundert

28. Mai bis 1. Juni 2022

Im Jahr 1922 wurde mit dem Händelfest der Stadt Halle der Grundstein gelegt für die Tradition der Festspiele in Händels Geburtsstadt, die 2022 ihr einhundertjähriges Jubiläum feiern. Mit dem Orlando wurde 1922 zum ersten Mal in Halle eine Oper Händels aufgeführt, und zusammen mit der Rodelinda-Inszenierung in Göttingen von 1920 steht die Hallenser Produktion am Beginn der Renaissance der Händel-Oper, die sich über die Jahrzehnte hinweg zu einem wahrhaften „Händel-Boom“ ausgeweitet hat: Händel ist heute der meist gespielte Opernkomponist zwischen Monteverdi und Mozart, und in der Inszenierungsgeschichte seiner Opern spiegeln sich wie bei keinem zweiten Komponisten die Wandlungen der Barockoper im 20. und 21. Jahrhundert zwischen Historisierung und Aktualisierung wider.

Die Konferenz möchte einerseits in zwei Roundtables mit Expertinnen, Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen die jüngere Geschichte der Orlando-Inszenierungen in Halle sowie der Händel-Festspiele beleuchten, möchte aber auch den Blick weiten auf die Geschichte der Händel-Oper im 20. und 21. Jahrhundert jenseits der Hallenser Bestrebungen. Darüber hinaus wird sie sich mit Gestaltungen des Orlando-Stoffes nicht nur in anderen Opern Händels (Alcina und Ariodante), sondern auch bei anderen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Die Konferenz wird gefördert vom International Office der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft: www.haendel.de

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Die Teilnahme am Festvortrag sowie an der Konferenz ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Eine Voranmeldung ist empfehlenswert. Bitte beachten Sie gegebenenfalls die jeweils aktuellen pandemiebedingten Zugangsbeschränkungen.

Der Ablaufplan ist ab sofort über den folgenden Link als PDF abrufbar. Die Abstracts zu den einzelnen Vortragsthemen können bereits vorab auf dieser Seite als PDFs heruntergeladen und eingesehen werden.