Händel-Preisträger 2020

Valer Sabadus

Den „Händel-Preis der Stadt Halle, vergeben durch die Stiftung Händel-Haus“, des Jahres 2020 erhält der Countertenor Valer Sabadus.

Liste der Händel-Preisträger ab 1993

(c) Thomas Ziegler

Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand verkündet: „Für seine besonderen Verdienste bei der Interpretation von Händels Musik erhält der Countertenor Valer Sabadus  den Händel-Preis der Stadt Halle des Jahres 2020, vergeben durch die Stiftung Händel-Haus. Sabadus' Triumphzug durch die internationalen Opernhäuser begann mit seinem glanzvollen Auftritt in der Titelrolle der Händel-Oper 'Rinaldo' bei den Händelfestspielen 2011. Seitdem ist er als gefragter Countertenor weltweit unterwegs. Nun schließt sich der Kreis: Sein außergewöhnliches musikalisches Können zeigt Valer Sabadus gemeinsam mit dem 'Baroque Orchestra' Venedig im Rahmen des Preisträgerkonzertes am 30. Mai 2020 in der Georg-Friedrich-Händel Halle.“

Biographie

Valer Sabadus wurde in Arad (Rumänien) geboren, zog aber bereits im Alter von fünf Jahren nach Deutschland. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er in den Fächern Violine und Klavier. Mit 17 Jahren begann er seine Studien als Countertenor an der Hochschule für Musik und Theater München. Ab 2009 war er zudem Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wo er 2013 die Meisterklasse Musiktheater abschloss. Bereits als 23-Jähriger debütierte er 2009 bei den Salzburger Pfingstfestspielen in der Rolle des Adrasto in Niccolò Jommellis „Demofoonte“ unter dem Dirigat von Riccardo Muti. Bei den Händel-Festspielen Halle glänzte er u. a. 2011 in der Titelrolle des „Rinaldo“ mit der Lautten Compagney Berlin und war damit auch wenig später in einer konzertanten Aufführung beim Rheingau Musik Festival zu hören. 2013 gab er sein Debüt beim Festival d’Aix-en-Provence als Menelao in der Cavalli-Oper „Elena“. Seitdem ist er in Hauptrollen auf allen renommierten Bühnen der Welt zu erleben.

Seit 2014 steht er bei dem Major-Label Sony Classical unter Vertrag. Sein vielfältiges Repertoire spiegelt sich in zahlreichen Einspielungen, die u. a. mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, dem ECHO Klassik sowie einer Grammy-Nominierung bedacht wurden. In der Spielzeit 2018/2019 führten ihn mehrere Tourneen mit unterschiedlichen Programmen quer durch Europa: Mit L’Arpeggiata und dem Programm „Handel goes wild“ gastierte er u. a. im Festspielhaus Baden-Baden, der Kölner Philharmonie, dem Utrecht Oude Musik Festival, dem KKL Luzern und dem Lyon Auditorium – und nicht zuletzt auch bei den Händel-Festspielen in Halle (Saale). Nach der Veröffentlichung der CD „Caro Gemello“ tourte er mit diesem Programm und dem Ensemble Concerto Köln u. a. in Ambronay, Neuss, Köln und Kassel sowie in Duisburg und Versailles. Anschließend folgte eine Japan-Tour mit demselben Programm. Mit der Accademia Bizantina und dem Programm „Marc Antonio e Cleopatra“ gastiert er in Köln, Hamburg und Barcelona. Zusammen mit der Akademie für Alte Musik Berlin präsentierte er 2019 das Programm „Empfindsamkeit – Arien für Carestini & Salimbeni“, das er auch bei den Händel-Festspielen in Halle (Saale) aufführte.

Weitere Informationen und Bilder unter: https://www.valer-sabadus.de/.

"Leidenschaft für diesen einzigartigen Komponisten ..." Valer Sabadus im Interview

Patricia Reese im Gespräch mit Valer Sabadus

PR: Wolfgang Katschner erzählte mir begeistert von einer Händel-Produktion im Goethe-Theater Bad Lauchstädt.  Das war zu den Händel-Festspielen 2011, wo Sie die Partie des Rinaldo in der umjubelten Premiere der gleichnamigen Händel-Oper  sangen. Damals waren Sie noch ein Student und völlig unbekannt. Wolfgang Katschner hat sie quasi entdeckt und auf die Bühne geholt. Können Sie sich daran noch erinnern?

VS: In der Tat ist mir diese ganz außergewöhnliche Produktion stark in Erinnerung geblieben:
Bereits das Vorsingen für die Rolle des Rinaldo erwies sich als kleines „Abenteuer“, zumal ich damals noch als Mitglied der Theaterakademie August Everding in München in einer szenischen Oper („Didone abbandonata“) involviert war und fast keine Zeit fand nach Berlin zum Vorsingen zu fahren. irgendwie gelang es mir dann doch und schließlich  stand ich dann dort im Probenzentrum der Lautten Compagney  und sang folglich  die beiden wohl populärsten Arien des Rinaldos, nämlich die Klagearie „Cara sposa“ und die Wutarie „Venti turbini“ vor.

Was wohl Herrn Katschner – verständlicherweise – im ersten Moment etwas eigenartig und befremdlich erschien, war meine zu Rastazöpfen geflochtene Haarpracht, die mein Erscheinungsbild als Bösewicht „Iarba“ besonders furchteinflößend darstellen sollte …

Das Kuriose war nur, dass die wilden Haare des blutrünstigen Mohrenkönigs Iarba nicht sonderlich gut zum Klagegesang des jungen, sensiblen und pflichtbewussten  Kreuzritters Rinaldo passen wollten und meine Interpretation dieser Händel-Arien gleichzeitig für Erstaunen und Irritation  sorgte … Jedenfalls habe ich das so subjektiv vernommen, jedoch wurde ich nach dem Vorsingen eines Besseren belehrt und nachdem alle Irrungen und Wirrungen beseitigt waren, war ich sehr erfreut darüber, dass ich für die Rolle des Rinaldos vorgesehen wurde.

Was mich besonders an dieser Produktion begeistert hat, war neben dem herrlichen, original-belassenen Goethe-Theater, der brillanten Musik Händels und dem farbenreichen Musizieren der Lautten Compagney Berlin, die zu Tränen rührende szenische Umsetzung der Kreuzrittersaga durch das Marionettentheater „Compagnia Carlo Colla e Figli“!

In einer ungebrochenen Tradition szenisch-musikalischer Gestaltung bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und mit viel Liebe zur Phantasie, wurde die Geschichte Rinaldos in einer Art Miniaturfassung wiedergegeben und verzauberte nicht nur das Publikum, sondern auch uns Mitwirkende und Musiker gleichermaßen!

PR: Woher kommt Ihre Händel-Begeisterung?

VS: „Il caro Sassone“, so wie er in Italien genannt wurde,  war ein Genießer, Choleriker und Genie in einem und vermochte es stets sein Publikum zu polarisieren. Eine These besagt sogar, dass Fresssucht, exzessiver Alkoholkonsum und eine Bleivergiftung Händel zu seinen schönsten und sublimsten Werken verholfen haben soll – als hätte er durch sein eigenes körperliches und seelisches Leid seiner Musik eine einzigartige, tiefe, ja gar spirituelle  Expressivität verliehen, die sich voll und ganz dem menschlichen Leid zuwandte.
Dramaturgisch gesehen, wurden seine früheren Opern mit ihren mythologischen Göttern und Helden abgelöst durch tragische und menschliche Figuren in seinen späteren Oratorien.  Gerade diese nach innen gerichtete Emotionalität, die beispielsweise im „Belshazzar“ sehr gut in den Charakteren zum Ausdruck kommt, hat mich sehr berührt. Hier sei die Rolle des Cyrus zu erwähnen, die ich anlässlich einer konzertanten Aufführung bei den Händel-Festspielen in Halle 2016 interpretieren durfte.

Was ich zudem beindruckend finde, sind die Allrounder-Qualitäten seiner Kompositionen, dieses Wechselbad der Gefühle in seiner Musik und die tiefgründigen, vielschichtigen Empfindungen seiner Charaktere.
Vor allem die Anpassungsfähigkeit und Entwicklung seines Repertoires, stets den geschmacklichen Nerv der Zeit zu treffen, haben ihn bis heute zu einem der bekanntesten und profiliertesten barocken Komponisten auf der ganzen Welt gemacht.
Auch habe ich Händel einige meiner schönsten und vielschichtigsten Opernrollen, wie z. B Rinaldo, Serse, Teseo, Ruggiero, Nerone und Sesto zu verdanken und es schlummern nach wie vor noch viele Rollen in seinem Œuvre, die für mich und meine Stimme in Frage kämen.

PR:Wo fühlen Sie sich als Sänger wohler, in Opern-Produktionen oder als Konzertsänger?

VS: Zumal ich schon während meines Studiums an der Musikhochschule in München sowohl Konzert- als auch Operngesang studiert hatte, würde ich kurz und knapp antworten wollen: sowohl als auch!

Es mag evtl. etwas paradox erscheinen, dass ich vor 10 Jahren noch mehr Oper als heute gesungen habe, jedoch hat bei mir in den letzten zwei Jahren das Konzertfach deutlich zugenommen. Außerdem bin ich heute auch etwas wählerischer bzw. kompromissloser geworden was die Opernangebote anbelangt.
Wenn die szenische Rolle zwar für einen Countertenor vorgesehen ist, jedoch nicht zu meiner Stimme bzw. Natur passt, dann bevorzuge ich lieber ein schönes Konzert, wo ich mich nur auf die Musik konzentrieren kann.
Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass sich sowohl das Konzertfach, als auch die szenische Oper bislang nicht ausgeschlossen, sondern immer positiv einander bedingt haben! Prinzipiell fühle ich mich auf beiden Podien gleichermaßen wohl – solange das Programm, die Rolle, das Regiekonzept und die Chemie zwischen den Musikern, Sängerkollegen und mir stimmt!

PR: Wie erklären Sie sich, dass die Renaissance der hohen Männerstimmen noch einmal deutlich an Profil gewonnen hat und zu einem globalen Phänomen geworden ist? Schöne Stimmen bezaubern. Hohe, schöne und kraftvolle Stimmen vermögen es zu beeindrucken.
 

VS: Männerstimmen oberhalb der regulären Tenorlage – egal ob Countertenöre oder Popsänger –  erzeugen meiner Meinung nach offenbar starke Empfindungen, die  ihr Publikum polarisieren: hier Begeisterung bis zum Überschwang, dort Skepsis bis zum Unbehagen. Hauptsache kein Einheitsbrei!
Ich denke aber auch, dass durch die stets anwachsende Akzeptanz der Gesellschaft für diese Ästhetik und der Überwindung der gängigen Konventionen, die besagen, dass Männer männlich und Frauen weiblich zu klingen haben, unsere „hohe Kunst“ von immer mehr Hörerinnen und Hörer als faszinierende und neue Erlebnisdimension wahrgenommen wird.

So führt unsere androgyne Stimme das Publikum zurück in die Vergangenheit – mit all den Geschichten über Kastraten, wo sich jeder auf eine Reise ins Imaginäre begibt.

Ich glaube genau darin liegt heutzutage das globale Phänomen der hohen Männerstimme.

PR: Wie offen sind Sie als Sänger für künstlerische Freiheiten, gerade was das Regiekonzept betrifft?

VS: In der Regel bin ich da sehr flexibel und offen für jegliche Konzepte, solange ein gegenseitiger, respektvoller Umgang herrscht zwischen dem Werk des Komponisten, den musikalischen Ansichten des Dirigenten, dem szenischen Konzept des Regisseurs und der Umsetzung des jeweiligen Interpreten. Leider kommt es sehr selten vor, dass wirklich alle vier genannten Komponenten nahtlos ineinander übergehen und dann muss man halt als Sänger die Ohren steif halten und sich nicht aus seinem Konzept herausbringen lassen!
Das mag vielleicht komisch erscheinen, aber ich behaupte mal, dass gerade das barocke Repertoire mit all seinen symmetrischen Abläufen und starren Strukturen uns Countertenören unheimlich viel Gestaltungsraum bietet. Denn obwohl die barocke Formsprache auf den ersten Blick ziemlich schablonenhaft und artifiziell erscheint, erlaubt die musikalische Praxis der Zeit dem Regisseur und dem Interpreten einen flexiblen Umgang mit dem Material. Diese Flexibilität ist keine Einladung zur Beliebigkeit, sondern dient eher dazu Musikalität zu beweisen.
Bestes Beispiel dafür ist die barocke Da capo-Arie, die mit dem wiederholten A-Teil den
Sänger quasi dazu einlädt bzw. auffordert neue Verzierungen zu singen, die  wiederum Auswirkungen auf den Ausdruck und Charakter der Rolle haben.

Wenn jedoch ein junger, unerfahrener Regisseur aufgrund von mangelndem  Verständnis für das Werk plötzlich alle Rezitative gnadenlos kürzt ohne Sinn und Verstand, dann kann ich auch sehr unflexibel werden in meinem Vortrag.

Ich denke, solange man den Puls der Musik spürt und dieser Rhetorik folgt, gibt es viel Spielraum für alle Beteiligten.

PR: Sie waren sehr jung, als Sie erste Erfolge als Countertenor feierten. Zeichnet sich eine stimmliche Entwicklung ab?
 

VS: In der Tat! Meine Stimme ist mit der Zeit etwas dunkler und körperlicher geworden und mein Stimmumfang hat sich leicht nach unten verschoben. Vor ca. 10 Jahren, als ich noch in der Ausbildung war, habe ich als Sopran-Countertenor angefangen und konnte sogar das C``` singen! Heute würde ich meine Stimme eher einem Mezzosopran zuordnen mit einem Ambitus bis zum B``.
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich 2009 bei den Salzburger Festspielen in der Rolle des Adrasto in N. Jommellis Oper „Demofoonte“ debütierte. Zumal die Rolle sehr klein war und ich erst im dritten Akt meine einzige, exponierte Arie zu singen hatte, erwies sich jeder Abend als Zitterpartie in schwindelerregenden Höhen für mich. Gott sei Dank ist unser Repertoire groß genug und erstreckt sich – von der Renaissance bis hin zur zeitgenössischen Musik – über mehrere Jahrhunderte.

PR: Beeinflusst die stimmliche Weiterentwicklung die Rollenwahl als Countertenor?

VS: Sicherlich! Mein Repertoire hat sich seit meinem Debüt hier in Halle vor ca. 9 Jahren leicht verändert und wie schon soeben erwähnt, entspricht meine Stimme heute eher einem Mezzosopran als einem Sopran.

Da solch ein stimmlicher Reifungsprozess bei uns Countertenören nichts Ungewöhnliches ist, sollte man immer auf seinen Körper und Stimme hören um gegebenenfalls rechtzeitig das Repertoire anzupassen.

Es ist auch historisch erwiesen, dass sich selbst die Stimme der Kastraten im Laufe ihrer Karriere verändern konnte. Zum Beispiel weiß man anhand der Rollen vom großen Kastraten Giovanni Carestini (Anm. d. Red.: für Händel sang Carestini die Hauptrollen in „Arianna in Creta“, „Ariodante“ und „Alcina“), dass sich seine Stimme im Laufe seiner Karriere vom Sopran in einen starken Alt verwandelt hat.

PR: Wie würden Sie ihre Stimme beschreiben?
 

VS: Das kann ich nur sehr schwer, weil ich mich eigentlich nie gerne auf CDs oder anderen Aufnahmen anhöre. Jede CD-Korrektur ist für mich eine Qual, weil ich mein eigener, größter Kritiker bin, wenn sie verstehen was ich meine ... Nicht, weil ich meinen Falsett-Gesang per se als unnatürlich empfinde, sondern weil ich mich von außen ganz anders wahrnehme, als mein inneres Ohr mir vorgibt zu klingen.  Aber wie schon vorhin beschrieben, würde ich meine Stimme eher als Mezzosopran-Countertenor bezeichnen, weil mein leicht abgedunkeltes Timbre und mein Stimmumfang eher dem Ambitus einer Mezzosopranistin entspricht.
In der extrovertierten Barockzeit, in der das schönste und exquisiteste Repertoire den Kastraten vorbehalten war, wurden die Countertenöre nur im geistlichen Repertoire eingesetzt. Daher gab es keine explizite Trennung zwischen den einzelnen Countertenortypen wie man sie heute kennt.  Diese besondere Typisierung der tief, mittel -  und hochklingenden Countertenören ist erst Mitte des 20. Jahrhunderts in der historischen Aufführungspraxis aufgetaucht.

Es ist merkwürdig, dass selbst der Pionier der Falsettisten, Alfred Deller, zu Beginn seiner Karriere nicht einmal wusste, dass er ein Countertenor war.

PR: Hohe Männerstimmen haben zu jeder Zeit eine Faszination ausgelöst. Worin sehen Sie die Gründe?
 

VS: Natürlich können wir heutzutage als Countertenöre den besonderen Reiz des Kastratenidioms  nur ansatzweise  vermitteln, aber andererseits denke ich auch, dass wir aktuell  in der Lage sind mit unserer individuellen Stimme und Gestaltungstechnik eine eigens für uns geschaffene Nische zu bedienen, wo keine Grenzen gesetzt sind.

Auch trauen sich die großen Kulturinstitutionen dieser Welt heute mehr zu und engagieren hohe, männliche Falsettstimmen,  weil sie stimmlich und technisch wesentlich versierter sind als unsere Kollegen noch vor einigen Jahrzehnten. Das Vorurteil ein Countertenor sänge anämisch, monochrom, unmännlich ja gar wie ein Eunuch (!)  hört man in der heutigen Zeit  viel seltener bis gar nicht mehr!
Wenn man bedenkt, dass vor gut 60, 70 Jahren die Mitwirkung eines Countertenors in einer barocken Oper mangels ausreichender Sonorität und Technik noch als völlig undenkbar und grotesk erschien und erst Pioniere wie Alfred Deller den Begriff des Countertenors wieder populär machten, dann finde ich die Entwicklung dieser speziellen Stimmgattung im letzten halben Jahrhundert äußerst bemerkenswert!

PR: Sie waren häufig in Produktionen der Händel-Festspiele zu hören. Fanden Sie  bei Ihren Besuchen Zeit, die Sehenswürdigkeiten der Stadt Halle anzusehen? Haben Sie das Händel-Haus schon besucht?

VS: Leider waren bislang immer nur kürzere Aufenthalte in Halle vorgesehen, jedoch  hatte ich immer wieder mal die Möglichkeit zwischen Probe und Konzert einen genaueren Blick auf die historische Altstadt, beispielsweise dem Händel-Haus sowie der Moritzburg  und der Marktkirche zu erhaschen. Jedenfalls gibt es noch sehr viel Nachholbedarf bei meinem nächsten Besuch hier.

Was mich immer wieder aufs Neue in Halle begeistert, ist diese besondere Atmosphäre inmitten der Geburtsstadt Händels auf solch ein internationales und fachkundiges Publikum anzutreffen und mit ihnen gemeinsam das größte und wichtigste kulturelle Händel-Festival hautnah zu erleben. 

Alle teilen wir dieselbe Leidenschaft für diesen einzigartigen Komponisten und deswegen erfüllt es mich immer mit Stolz und Ehre bei den Händel-Festspielen als Interpret dabei zu sein.

PR: Herzlichen Dank für das Gespräch – und alle guten Wünsche für die weitere Karriere!