Montag, 11.06.2018

Händel-Festspiele enden mit Besucherrekord

Die Händel-Festspiele Halle endeten am Sonntagabend open-air mit dem traditionellen Abschlusskonzert in der Galgenbergschlucht. Es besuchten 58.000 Gäste aus aller Welt, so zum Beispiel aus Australien, Japan, Kanada, den USA, Argentinien, England, Frankreich, Kroatien und Österreich, im Zeitraum vom 25. Mai bis zum 10. Juni, die Geburtsstadt von Georg Friedrich Händel und nahmen an den Festspielen in Halle teil. Damit würden die Händel-Festspiele mit einem Besucherrekord zu Ende gehen. Insgesamt gab es 120 Veranstaltungen im Haupt- und Rahmenprogramm; davon waren rund 20 Veranstaltungen kostenfrei. Die Auslastung lag bei den verkauften Eigenveranstaltungen bei knapp 85%. In 2017 wurden 50.000 Besucher und im Jahr davor 49.000 Gäste gezählt.

Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel-Haus und Intendant der Händel-Festspiele, zeigt sich äußert zufrieden: „Über den großen Besucheransturm zu den Händel-Festspielen freue ich mich sehr. Noch mehr freue ich mich, dass das Publikum von vielen Veranstaltungen begeistert und beseelt wurde. Dies ist ein Beleg, dass das Konzept aufgegangen ist. Die Festkonzerte mit namhaften, internationalen Stars waren besonders beliebt, beispielsweise dasjenige mit der Händel-Preisträgerin Joyce DiDonato in der restlos ausverkauften Händel-Halle.  Aber auch die szenischen Opernproduktionen „Berenice“ in der Oper Halle und „Parnasso in festa“ in Bad Lauchstädt, die konzertanten Opernaufführungen von „Rinaldo“  und „Arianna in Creta“ sowie die Oratorien
„Messiah“ und „Samson“ wurden frenetisch gefeiert.“