Freitag, 21. Februar 2020 18:00 Kammermusiksaal

Eröffnung der Jahresausstellung

Meine Seele sieht im Hören – Händels Opern, Oskar Hagen und die Bildkraft der Musik

Musikalische Umrahmung: Studierende des Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 

der Eintritt ist frei

Tickets:
freier Eintritt

Eindrucksvolle Gemälde und Notendrucke, originale Musikinstrumente und natürlich reichlich erklingende Musik geben Anregungen zu einem Thema, das die Künste und die Sinne verschmelzen lässt. Ganz im Sinne der barocken Nachahmungsästhetik gelang es Händel wie kaum einem anderen Komponisten seiner Zeit, sowohl Naturbilder als auch innere emotionale Leidenschaft in Musik zu gießen. Anlass, sich mit Händels Bilderwelten zu beschäftigen ist das Jubiläumsjahr 2020, das die Händel-Freunde in Halle und Göttingen gleichermaßen feiern.

Nachdem 1741 Georg Friedrich Händels letzte italienische Oper „Deidamia“ verklungen war, geriet sein Opernschaffen fast 180 Jahre lang in Vergessenheit. Erst 1920 wieder wagte der Kunsthistoriker, Dirigent und Musikwissenschaftler Oskar Hagen (1888 – 1957) in Göttingen gemeinsam mit einem Laienorchester das Experiment einer szenischen Aufführung der Händel-Oper „Rodelinda“ – und stieß auf ein begeistertes Publikum. Dies war der Beginn einer bis heute anhaltenden Händel-Opernrenaissance.